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Gottesdienst: von Mini-Uni zu Gebetszentrale

Ich habe bei Eugene Peterson wieder was gelesen, das mich voll getroffen hat. In The contemplative Pastor schreibt er:

„Als ich Pastor wurde hatte ich eine große Begeisterung für Wissensvermittlung. Mein Gehirn war voll mit Geschichten und Fakten, Einsichten und Perspektiven, die das Leben des Glaubens reich und bedeutungsvoll machen. Ich war auf einer begeisternden Erkundung im Land der Schriften und Theologien in meinen
Ausbildungsjahren und brannte darauf, andere mit auf diese Safari zu nehmen...
Nach ein paar Jahren merkte ich, dass meine pädagogische Perspektive von meiner säkularen Ausbildung so geformt wurde, dass es fast keine Verbindung mit denen der Kirchengeschichte hatte. Ich kam in die Gemeinde und sah ihr großes Potenzial als Lernzentrum, so eine Art Mini-Universität, wo ich der lehrende Professor war.

Dann eines Tages kam mir eine schockierende Offenbarung: die Gemeinde war ein Anbetungszentrum. Darauf war ich nicht vorbereitet. Meine ganze Vorbereitung als Pastor fand im Klassenraum statt. Aber diese Leute, mit denen ich jetzt lebte, kamen nicht um die Fakten der Philister oder Pharisäer zu lernen, sondern zum Beten. Sie hungerten danach, in Christus zu wachsen, nicht um einen Test in Dogmatik zu bestehen. Ich begann, das Naheliegende zu verstehen: meine zentrale Lehraufgabe als Pastor war, Menschen das Beten beizubringen.“
Ich sehe die Gefahr dauernd in Gemeinden (und bei mir): man will seine schlauen Gedanken und Theorien weitergeben, mit der Zuversicht, dass das die Leute brauchen. Aber was die Leute wirklich wollen (und brauchen) ist eine Verbindung zu Gott. Ist das Anti-Intellektuell? Nicht unbedingt. Aber das Wissen dient dem größeren Ziel, nämlich dem Beten.

Eins würde ich zu Peterson noch dazufügen: neben Gebet ist es eine zentrale Aufgabe der Gemeinde / des Pastors, Menschen in Mission zu führen. Nicht unbedingt ins Ausland und als Straßenprediger, sondern in die Bestimmung, die sie von Gott haben. Diese beiden Dinge sehe ich als wesentliche Aufgabe der Gemeinde: Verbindung zu Gott und zu Menschen ermöglichen.

gepostet von marlster am 10/10/2004 04:36:00 nachm..

3 kommentare:

Am 10/12/2004 10:51:00 vorm., meinte Anonymous Anonym ...

Gute Gedanken!
Jetzt bleibt nur die Frage, wie wir das verbidnen, dass wir als Gemeinden mit Gott connecten und ihn besser kennenlernen / die Mission dabei nicht vergessen.
Ich würde zu bedenken geben, dass wir ein super Fundament brauchen. Daraus die Frage, wie kommen wir dazu Bücherwürmer der Bibel zu werden? Können wir in der Gemeinde / Versammlung zusammen, jeder für sich... in der Bibel lesen und uns darüber austauschen - brauchen wir nicht auch ab und zu einen guten tiefgehenden Input, der uns weiter motiviert zu suchen?
Friede - [depone]

 
Am 10/14/2004 10:37:00 vorm., meinte Anonymous Anonym ...

Stimmt durchaus. Ein Gebetsleben muss informiert sein und es geht kein Weg an der Bibel vorbei. Häufig wird die Bibel leider das Ziel in sich selbst. Sie ist die Speisekarte und nicht das Menü. Es ist die Frage, was hier was dient. Ist Gebet da, um uns tiefer in die Bibel zu führen? Oder ist die Bibel da, um uns tiefer ins Gebet (und Mission) zu führen? Die Reformation hat das Wort in den Mittelpunkt gesetzt: erst Anbetung/Gebet, dann Wort. Heute findet oft eine Umkehr statt: mehr und mehr Gemeinden reden zuerst und gehen dann über zur Anbetung. Ich bin voll für das zweite: die Bibel unterstützt Gebet und Mission. Letztlich ist das wichtiger, weil Gott und Leben wichtiger ist.

Aber es ist natürlich kein Entweder-Oder, sondern man braucht die Bibel auf jeden Fall. Häufig entsteht Langeweile auch daraus, dass man das falsche Ziel mit der Bibel hat. Zwar ist sie auch in sich interessant und lehrreich, aber wenn man auf Verbindung mit Gott und anderen Menschen setzt, dann ist sie lebenswichtig.

 
Am 10/14/2004 10:38:00 vorm., meinte Anonymous Anonym ...

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.