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Bin umgezogen...

und blogge jetzt unter www.siyach.wordpress.com. Ihr könnt meine Zeile dort verfolgen.

gepostet von marlster am 12/14/2006 07:55:00 nachm..
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Fragen, die mich bewegen

Keine Arbeit mehr dieses Jahr! Naja, viel Arbeit daheim, aber ich habe Urlaub bis zum neuen Jahr und daher etwas Zeit, über einige Dinge nachzudenken.


Hier sind ein paar Fragen, die ich mir momentan stelle:
- wie gehen wir mit dem Klimawandel um? Wann werden wir reagieren?
- schaffen wir es, Öl zu ersetzen? Mit was?
- wie sieht eine Welt ohne Öl aus? Sind wir lebensfähig?
- soll ich zu Wordpress wechseln?
- wie kann ich mehr Zeit mit Jesus verbringen?
- wie können wir den Armen in Heidelberg dienen?
- warum verliert Bayer Leverkusen so oft? bzw warum haben die immer nur eine halbe gute Saison?
- soll ich eine neue Firma starten?
- was ist das beste Tool, um Kontakte zu managen? Gibt es ein Gmail-API, das das Management von Aufgaben leichter macht?
- was denkt Gott? Was macht er gerade?
- was ist der aktuelle Stand von meinem Buch?
- soll ich einen Blog für die Arbeit starten? Meine HR-Tätigkeit unterstützen?
- wie kann ich Leute in meinem Umfeld fördern, ermutigen und befähigen?
- wo finden wir als Gemeinde einen Raum? Ist Rohrbach-Süd zu weit weg vom Stadtzentrum?

gepostet von marlster am 12/13/2006 11:03:00 vorm..
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Zeit für die richtige Idee

"People are not influential in arguing for different courses in the economy. The role of people is to keep ideas alive until a crisis occurs. It wasn’t my talking that caused people to embrace ideas, just as the rooster doesn’t make the sun rise. Collectivism was an impossible way to run an economy. What has brought about the change is reality, fact - and what Marx called the inevitable forces of history."
- Friedman in Yergin, commanding heights; pg 131 -

Dieser Paragraph ist das Herzstück von Commanding Heights, einem spannenden Buch über die Entwicklung der Weltwirtschaft vom Kommunismus zum Kapitalismus. Ich mag solche historischen Überblicke, weil sie die einzelnen Entscheidungen und Entwicklungen in einen größeren Kontext einordnen. Im Buch wird eindrücklich beschrieben, wie die Zeit nach den Weltkriegen der Kollektivismus starken Aufwind hatte und die Weltsysteme sich darauf ausrichteten. Ich bin weder Ökonom, noch Politker, aber Trends sind gewaltig und triumphieren häufig über Logik und sonstige besseren Gründe. Eine Idee muss nicht nur gut sein, sondern auch zur richtigen Zeit kommen. "Es gibt nichts besseres als eine Idee, deren Zeit reif ist," sagt einer meiner Freunde.

Das heißt aber auch, dass die Zeit nicht immer reif ist. Dann ist es Zeit, ruhig zu sein, zu relaxen, die Idee weiterzuentwickeln und abzuwarten. Die ganze Marc-Driscoll-Episode scheint mir so ein Fall zu sein. Falscher Zeitpunkt. Ist natürlich die Frage, wenn sollte man eine gute Ideen pushen, selbst wenn sie niemand hören will oder kann? Welche Ideen können warten und welche nicht? Ich bin mir nicht sicher und ein Teil in mir sagt: na klar, die Wahrheit setzt sich immer durch. Ein anderer Teil sieht, dass politische Ambitionen in allen Aussagen stecken und fast keiner sicht richtig hinterfragt. Meist ändert man sich erst dann, wenn der Druck hoch genug ist.

Gerade die in Deutschland hochgelobte "Toleranz" und "Offenheit" kommt mir ziemlich untolerant und verbohrt vor. Wir geben uns immer so, dass wir mit allen mitfühlen, viel Verständnis haben und wirklich unsere Lektion gelernt haben. Aber irgendwie auch nur, wenn die anderen so sind wie wir. Wenn sie auch diese Offenheit und Toleranz so leben und demonstrieren wie wir das gerne hätten. Oder finden wir die Amis richtig cool? Ne, weil sie "arrogant" oder was auch immer sind. Wir sind dann doch immer sehr von uns selbst überzeugt, auch wenn es unser selbst-in-frage-stellen ist, das uns überzeugt. Von dieser Eingenommenheit von unsrer eigenen Sichtweise haben wir ja schon mal ziemliches Unheil angerichtet. Und so kann es heute wieder sein, dass es für gute Ideen noch nicht wirklich Zeit ist. Es sei denn, der Druck erhöht sich...

gepostet von marlster am 12/13/2006 12:57:00 vorm..
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Videos: the work of the people

wer das neue Projekt von Travis Reed noch nicht kennt, sollte sich unbedingt The Work of the People anschauen. Hervorragende Optik mit gutem Story-Telling. Manche Videos sind ohne Titel und Texte, so dass sie auch bei uns gut eingesetzt werden können.

Ab und zu haben sie kostenlose Videos, wie zum Beispiel eine Thematisierung von Prostitution und Misshandlung (zusammen mit xxxchurch): hier: Anschauen!

gepostet von marlster am 12/13/2006 12:39:00 vorm..
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Siyach überdacht

Nicht online sein hat seine Vorteile. Man hat mehr Ruhe, mehr Zeit für Gedanken. Weniger Dinge, die man lesen muss. Da wir nach unserem Umzug einige Monate ohne RSS und Blogger ausgekommen sind, habe ich meine Seite hier mal überdacht (und weniger gebloggt). Warum blogge ich eigentlich? Zum Teil war ich von meinen eigenen Posts genervt: zu viel mittelmäßig oder schlechtes Zeug, impulsiv geschrieben ohne wirkliche Ausrichtung.

Vor 2 Jahren hatte ich ein Missions-Statement geschrieben (Gedanken aufschreiben, besser schreiben, offene Meinung), das jetzt etwas korrigiere. Von Thomas habe ich von einem Forschungsprojekt erfahren, die das Verhalten von Bloggen vs anderen Medien untersuchen. Sie merkten, dass Bloggen dazu führt, mehr selbstreflektiert zu sein (Statements auf sich selbst bezogen), während z.B. Tagebücher mehr ungefiltert sind und sich selbst nicht so in Frage stellen. Auf jeden Fall sind hier meine überdachte Gründe , um die Qualität von siyach zu heben (mit ein paar psycho-tricks):

Brain-Backup: ich komme nach wie vor an vielen interessanten Dingen vorbei, die ich irgendwie gerne festhalten würde. Früher waren das bookmarks, jetzt ist es delicious oder meine Festplatte. Um diese interessanten Dinge weiter zu verfolgen mache ich häufig einen Post daraus und lege somit eine Spur für mein Hirn, um sie wieder zu finden. Denn wenn ich sie mal beschrieben habe, sind sie mehr präsent und ich habe sie tiefer durchdacht (psy: depth of processing).

Chaos-Navigation: bei all dem Input ist es nicht immer leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir haben heute nicht Informationsmangel, sondern Weisheitsmangel. Es nervt mich selbst, wenn ich viel Zeit auf nebensächlichen Dingen verbringe, nur um zu merken, dass ich aufs falsch Pferd gesetzt habe. Daher ist mein Blog ein Medium, um meine Gedanken zu Dingen auszuformulieren. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Klarheit in eine Sache kommen kann, wenn man über sie schreibt. (psy: need for closure, coginitive dissonance).

Alternativen-Präsentation: wie die Welt aus meiner Perspektive aussieht. Meine Lebenslage gibt mir einen bestimmten Blick auf die Welt: Vineyard-Pastor meets Familienvater meets Psychologe meets Musiker meets Vollzeit-HRler meets Contemplations-Fan meets Firmengründer. Vielleicht kommt durch diese Kombination etwas raus, von dem andere profitieren können. Vielleicht macht es mich auch betriebsblind zu anderen Perspektiven, die durch die Blog-Interaktion dann erweitert werden können. (psy: share knowledge, network, compassion)

Was fehlt: vom letzten Review habe ich die Besser-Schreib-Ambition rausgeschmissen. Ich bin da nicht wirklich weitergekommen und vielleicht ist es dazu zu spät (mist, hätte den Deutsch-Unterricht doch besser ... egal). Außerdem wird mein Fokus stäker um Spiritualität und meine Beziehung zu Jesus gehen, und wie sich das auf meine Leidenschaften auswirkt: Leadership, Kultur, Organisation, Inkarnation. Das bedeutet für mich: weniger Neue-Tech-Links-entdeckt-Posts und keine emerging-Theorie-Diskussionen. Mal schauen, wie meine Welt dann in 2 Jahren aussieht.

gepostet von marlster am 12/10/2006 05:51:00 vorm..
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Advent


das jüngste Watling-Baby aller Zeiten - Lauryn Emma Watling! Wir freuen uns über die 5. im Ring.

gepostet von marlster am 12/09/2006 12:31:00 vorm..
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Snap - Link-Vorschau

Habe ich gefunden: Snap! Ermöglicht die Vorschau von Webseiten beim Berühren von Links. Das ist mal sehr praktisch. (schau es dir an auf siyach)!

Buch.. die prinzessin auf der kanzel // storch
Musik.. the dead will rise // ad
Ort .. walldorf

gepostet von marlster am 12/05/2006 04:44:00 nachm..
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Fördern und fordern

Wir veranstalten im Februar 2007 ein Coaching-Wochenende für Gemeindearbeiter. Ihr seid eingeladen und es wäre schön, ein paar Siyach-Leser dort zu treffen. Ich bin über die letzten Wochen total erstaunt, wie viel man mit Coaching bewegen kann. Von Christoph Schalk habe ich den Lösungsorientierten Ansatz gelernt, mit dem man in kurzen Gesprächen viel erreicht. Hier unser Werbetext:


Fördern und fordern
Coaching lernen an einem Wochenende

Was wir diesen Sommer von Jürgen Klinsmann gelernt haben: Worte können einen großen Unterschied bei der Leistung von anderen machen. Obwohl er bei keinem Spiel der WM selbst auf dem Platz war, beeinflusste Klinsmann die Spieler und brachte ihre Potentiale zum Vorschein.

Unser Auftrag als Gemeinde ist es, Menschen zu fördern und zu ermutigen, dass sie in ihre Berufung finden und leben, sowie geistlich wachsen können. Coaching ist ein Ansatz, der über die letzten Jahrzehnte viel Erfahrung gesammelt hat, Menschen in ihrem Potenzial zu helfen. Durch Fragen und das bewusste Begleiten von Veränderungen, helfen Coaches anderen in ihrem Wachstum. Das ist die Hauptaufgabe von Hauskreisleitern, Leitern, Seelsorgern und allen, die sich für den Wachstum von anderen interessieren. Paulus drückte diese Mentalität so aus: "Vertraue das, was du von mir unter Bestätigung vieler Zeugen gehört hast, zuverlässigen Personen an, die dann auch befähigt sein werden, wieder andere zu unterweisen." (2.Timotheus 2,2)

Am Wochenende vom 24.-25. Februar 2007 laden wir daher alle Interessierten nach Heidelberg ein, um Coaching zu lernen. Es werden die Grundhaltungen von Coaching vermittelt, genauso wie praktische Schritte, um Gespräche zu strukturieren und gezielte Begleitung zu liefern. Trainer an diesem Tag ist Christoph Schalk, Diplom-Psychologe, der zusammen mit Christian A. Schwarz das Institut für natürliche Gemeindeentwicklung International leitet. Dort begleitet er schwerpunktmäßig Coachingprozesse von Gemeindeverbänden in Deutschland. Sein Lebensmotto ist: "Menschen und Organisationen beim Erreichen ihrer eigenen Vision zu helfen: Aus Träumen soll Wirklichkeit werden, und zwar unterstützt durch Coaching."

Datum: 24.-25. Februar 2007, jeweils 9-17 Uhr
Ort: Marienhütte, Heidelberg
Infos unter: anmeldung (at) vineyard-heidelberg.de (bis spätestens 1. Feb 2007)

gepostet von marlster am 12/01/2006 11:08:00 vorm..
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Frisbee kommt

Der Lonnie-Frisbee Film "FRISBEE: The LIFE and DEATH of a HIPPIE PREACHER" ist jetzt erschienen und kann per DVD gekauft werden. Es gibt einen schönen Trailer auf der Webseite und ich bin gespannt auf den Film. Mich stört mittlerweile etwas, dass Der Autor David Di Sabatino so auf diesem "Lonnie wurde aus den Geschichtsbüchern gestrichen" rumreitet. In einigen Vineyard-Büchern wird er ausführlich erwähnt, genauso wie auf der Calvary Chapel-Seite. Vielleicht war das früher anders, aber jetzt Lonnie mehr präsent als andere prägende Personen. Aber es passt wohl zum Rebellen-Image.

Ein paar Links zu Videos im Web:
Lonnies Lebensgeschichte
Video mit Lonnie Frisbee in Aktion
Beerdigungs-Gottesdienst


Buch.. confessions of a reformission rev // driscoll
Musik.. buckshots // AD
Ort .. walldorf

gepostet von marlster am 11/17/2006 09:28:00 vorm..
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Lego Serious Play - spielend planen und diskutieren



Ein alter Trick, um Gedanken voranzubringen ist, sie zu in die konkrete Welt zu bringen. Entweder man schreibt sich Gedanken auf, oder man malt sie. Jetzt sind ein paar Leute draufgekommen, dass man das ganze auch materiell darstellen könnte. Mit Legos. Also haben sich ein paar Berater und Strategie-Menschen einen Plan ausgedacht, mit Legos Strategien und Annahmen über die Realität abzubilden. Das ganze scheint ganz witzig, bringt aber anscheinend Gewinn. Beschrieben wird das folgendermassen:

"Die Gruppenteilnehmer verwenden die einzigartigen LEGO Steine, bauen Unternehmens- oder Teammodelle und geben diesen durch Metaphern und Geschichten einen Zusammenhang und eine Bedeutung. Im Rahmen einer Diskussion wird dann ein gemeinsames Modell erstellt.
"Was wäre wenn" Szenarien werden nachhaltig und effizient durchgespielt, und die Teilnehmer erklären ihre persönliche Sicht über zentrale Herausforderungen und Möglichkeiten. Mehr Einblicke und Informationen werden in einem kürzeren Zeitraum geteilt als dies bei traditionellen Methoden, wie z.B. Schaubildern und Whiteboards, der Fall ist."




Warum funktioniert das?
Spezifisch werden - es ist immer hilfreich, wenn Gedanken konkret werden. Viele erleben das, wenn sie Überlegungen aufschreiben. Das zwingt einem, manche Punkte bis zur Konsequenz durchzudenken und sich auf bestimmte Aspekte festzulegen. Nicht umsonst wollen Banken vor einem Kredit an ein Startup ein geschriebenen Business-Plan sehen.

Stimulation und Kommunikation - durch das arbeiten mit Bausteinen und Zusammenhängen muss man sich über die Inhalte austauschen. Gerade bei komplexen Sachverhalten ist es schwierig, sich zu verstehen und ein gemeinsames Verständnis zu finden. Wenn das mal klar wird, dann wird Kreativität freigesetzt und man kommt zu neuen Konsequenzen und Möglichkeiten.



Arbeiten mit Metaphern - Metapher formen unser Bild von der Realität. Was wahrgenommen wird, wie Annahmen geformt sind usw. Wenn eine Annahme nicht stimmt, dann kann sich das ganze wunderbare Ziel in Rauch auflösen. Es ist hilfreich, wenn diese Metapher (und ihre Annahme) konkret werden, damit sie diskutiert und geprüft werden können.

Ich werde das demnächst mal mit einigen Fragen probieren und schauen, ob sich die Leute auf diese Spiel einlassen und ob es ihnen was bringt.

gepostet von marlster am 11/16/2006 06:13:00 nachm..
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Buch ist fertig

7 Kapitel
119 Seiten
1.101 Absätze
2.191 KB Größe
6.278 Zeilen
61.927 Wörter
334.867 Zeichen

Pfuh, ganz schön viel Arbeit. Aber mittlerweile bin ich von meiner Seite fertig mit meinem Buchprojekt. Besonders mag ich die 38 Fußzeilen-Kommentare, die die Perspektive von Leuten wiedergeben, die etwas mit der Geschichte erlebt haben. Dadurch wird das Bild runder und man bekommt eine breitere Perspektive. (Dank an alle, die mitkommentiert haben). Die Kommentare sind übrigens fast alle per persönlichem Kontakt dazu gekommen - das mit dem Buch-Blog und Feedback hat nicht funktioniert (wenigstens bei diesem Thema).

Wolfram Kopfermann hat mir ein Vorwort zu dem Buch geschrieben, was echt nett war. Er meint: "Dem Autor ist es gelungen, ein leicht lesbares, gut informierendes, geistlich herausforderndes Buch zu schreiben".

Jetzt ist das Manuskript in Verhandlung bei einem Verlag. Das dauert anscheinend etwas, aber ist mir egal. Ich habe somit meine 30-Werd-Krise überwunden und kann in 2 Wochen meinen Twenties guten Herzens den Abschiedskuss geben.

Heute morgen auf dem Weg zu einem Workshop in der Nähe des Heidelberger Schlosses:
DSC00256

gepostet von marlster am 11/10/2006 12:36:00 nachm..
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I'm everyday people - Musikvisionen

Letzten Freitag hatten wir das schöne Vergnügen, im Karlstorbahnhof von Heidelberg die alternative Hip-Hopper Arrested Development zu sehen. Da sie Anfang der 90er auf dem Höhepunkt waren, kamen weniger Kids als bei sonstigen Konzerten dieser Gattung. Es war ein schönes Gehüpfe und Kopfnicken, wobei unser bald kommendes Kind sich wahrscheinlich an den Bässen gefreut hat.

Die Zusammensetzung von AD ist sehr bunt: neben den Sängern war ein älterer Herr dabei (70 oder mehr), der die meiste Zeit mit seinem Stuhl auf der Bühne sass und ab und zu in einen Chorus mitsang. Auch die Tänzer und Musiker (alles Live-Musik, kein DJ) hat mich an die Vielfalt von Söhne Mannheims erinnert (das Konzert vor der Geburt unseres ersten Kindes). AD hat sich am Ende des Konzerts besonders als "positive HipHop" gebrandet - kein Gangster-Gemache, kein Hass usw. Das war auch der Grund, warum ich mit Carla auf die Show gegangen bin.

DSC00250

Neben den amüsanten 2 Stunden hat mich das Konzert mich ins Nachdenken gebracht über Musik. Lauryn Hill bringt das schön zum Ausdruck:
Music is supposed to inspire
So how come we ain't getting no higher

Seit ich Musik mache, hatte ich eine Vision von Musik neben Entertainment. Das "supposed to". Was soll Musik denn machen? Früher hatte ich gedacht, Musik soll irgendwie eine Botschaft vermitteln - ob "fight for your right to party" oder irgendwelche Jesus-Message. Über die letzten Jahre habe ich Musik immer öfter mit der Gegenwart Gottes in Verbindung gebracht - dem besonderen Etwas, das man nicht mit Worten erklären kann. Wenn Gott kommt und eine ganze Gruppe von Leuten von seiner Barmherzigkeit und Heiligkeit berührt wird - das ist das Ziel meiner Träume für Musik.

Seit sich mein Musikgeschmack nach den heavy&crossover-Jahren wieder geöffnet hat, ist mir aufgefallen, dass Musik irgendwie eine "eingebaute Qualität" hat. Musikarten strahlen eine Vibe aus, ein Stimmung und einen Zugang zu Themen. Hardcore strahlt Aggression aus, Rap hat starke Meinungen eingebaut, TripHop ist eher reflektiv, usw. Gleiches Thema in unterschiedlichen Richtungen führt zu unterschiedlichen Botschaften. Ich finde auch, dass Musikarten einen Zugang zu Gott vermitteln. Traditionelle-Gesangbuch-Lieder vermitteln das Gefühl, Teil einer Gruppe und größeren Geschichte zu sein. Gegenwärtige ABBA-Pop-mäßgie Worship-Songs sind häufig Richtung Beziehung ausgelegt. Nicht nur vom Inhalt, sondern von der eingebauten Qualität.

Deshalb finde ich es wichtig, dass sich die Musik in einer Gemeinde weiterentwickelt und vielfältig ist. Denn Rap schafft einen anderen Zugang zu Gott als Punk als Pop. Ich frage mich, ob sich unsere Musiklandschaft in Gemeinde landauf, landab nicht irgendwie ausgelutscht hat. Überall stehen Leute mit Gitarren vorne und singen G-C-D Lieder. Als Vineyard-Mensch bin ich ja ein Insider dieser Entwicklung.

OK, ich bringe das hier nicht zu Ende. Demnächst mehr zu Musik und Zugänge zu Gott.

gepostet von marlster am 11/10/2006 09:25:00 vorm..
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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.