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Eine überwältigende Bescheidenheit - breakout churches

Wie schon bei Good to Great, so hängt auch die Geschichte der Breakout Churches mit dem Charakter der Leiter zusammen. Aus Tausenden von Gemeinden haben nur 13 die Anforderungen von Breakout Churches erfüllt. Und alle dieser 13 Gemeinden beschrieben ihre Pastoren mit den folgenden Begriffen: bescheiden, demütig, ruhig, sich um andere kümmernd, lehnt Auszeichnungen ab und offen für Kritik.

Hinzu kam, dass eine Gemeinde nur dann als eine Breakout-Gemeinde bezeichnet wurde, wenn sie über Jahre geschrumpft oder gleichgeblieben ist. Es war also nicht nur die Geschichte von Gemeinde, die Veränderungen geschafft haben, sondern auch von Leitern, die durch einen Prozess der Veränderung gegangen sind und sich formen ließen. Diese Eigenschaften von Leitern waren unabhängig von Ort der Gemeinde, Alter des Pastors oder der Gemeinde, Herkunft des Pastors oder Denomination. Diese radikale Bescheidenheit ist ein Teil von einer Führung, die Thom als Acts 6/7-Leadership bezeichnet. Dazu mehr...

gepostet von marlster am 7/31/2005 05:03:00 PM.
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GTD Praxis nach ein paar Wochen

Seit einigen Wochen lebe ich also mit Getting Things Done. Ich manage das meiste über Computer. Privates über Gmail, bei der Arbeit mit Outlook. So gehe ich jetzt seit diesen Wochen abends immer mit einer leeren Inbox nach Hause. Das alleine ist schon der Mega-Entstresser.

In Gmail habe ich mir Labels angelegt, so dass Mails ihre richtige Aktion bekommen. Außerdem habe ich Filter eingeführt, dass ich mir selbst Email mit bestimmten Kürzeln schicke und diese dann gleich die richtigen Labels bekommen und nicht in der Inbox landen. Meine Labels sind:
*action – Zeug zum Tun. Konkrete Schritte, die ich ereldigen muss.
*delegiert – was ich weitergeleitet habe
*irgendwann – Ideen, die nicht dringend sind
*referenz – Zeug, das ich immer wieder brauche (diese Kategorie ist eigentlich unnötig, weil ich in Gmail sehr gut suchen kann)
*warten – Fragen oder Informationen, die ich von anderen brauche und daher auf sie warte.
STAR – für superdringendes Zeug bekommen Mails einen Stern. Damit habe ich einen Überblick über die Brennpunkte in meinem Leben.



Zum Teil bekommen Mails auch noch ein zweites Label. Das mache ich, wenn ich bestimmte Aufgaben nur in einem bestimmten Umfeld (Kontext) machen kann. Dafür habe ich:
@Agenda – Zeug zum Besprechen mit verschiedenen Leuten
@Ausgaben – wir versuchen, ein Budget zu haben und daher notiere ich mir so unsere Ausgaben
@Blog – Ideen zum bloggen
@Home – Zeug, das ich zuhause machen muss
@Low-level – Aktionen, die nicht so ganz wichtig sind und die ich dann mache, wenn ich in Rumhäng-Stimmung bin, aber trotzdem was tun kann
@Phone – Leute zum anrufen
@Work – Zeug, das ich bei der Arbeit machen muss.

Einer der größten Gewinne von GTD ist der Wochenreview. Jeden Freitag habe ich 2 Stunden, in denen ich anhand einer Checkliste mein ganzes Umfeld durchforste. Auf dem Schreibtisch bleibt oft was liegen, das verarbeitet werden muss. Ich schaue auf den Kalender (vergangen und zukünftig) und schreibe Aktionen auf. Notizen oder Gedanken werden eingegeben und so der Kopf entleert. Usw usw. Das ganze Konzept ist wirklich Gold wert. Thanks, GTD (und Johannes für die Inspiration)!

Buch.. norm theory // kahneman
Musik.. white trash beautiful // everlast
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/30/2005 09:20:00 AM.
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Von Good to Great zu Breakout Churches

Good to Great hat erstaunlicherweise in christlichen Kreisen viel Anklang gefunden. Vielleicht weil einige der Ansätze relativ nah an christlichen Prinzipien sind. Auf jeden Fall hat Thom Rainer ein Buch mit den Prinzipien angewandt auf Gemeinden geschrieben. Er hat es zuerst „Good to Great Churches" genannt, hat dann aber wohl eins von Jim Collins auf den Deckel bekommen. Jetzt heißt es „Breakout Churches". In den nächsten Posts werde ich Thoms Re-Interpretation und Forschung vorstellen.

Buch.. judgements under uncertainty // kahneman
Musik.. around the sun // rem
Ort .. heidelberg

gepostet von marlster am 7/28/2005 09:30:00 AM.
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Good to Great: Durchbruch

Insgesamt sind die Superfirmen die, die sich von der Masse abheben. Leute, die außen stehen, sehen einen solchen Durchbruch-Moment. Aber für die Leute innerhalb der Firma gibt es keinen Knackpunkt, sondern nur eine lange Serie von Arbeiten in die gleiche Richtung mit den erwähnten Qualitäten. Irgendwann hebt die Firma für die Außenwelt ab, aber innen läuft alles wie normal immer auf das Ziel, alles möglichst gut zu machen, seinen Leidenschaften zu folgen, durchzuziehen, Technik zu nutzen und Menschen vor Inhalte zu stellen.

Gemeinden können davon lernen, die kleinen Schritte in die gleiche Richtung zu schätzen. Manchmal gibt es diese Vorstellung von einem Durchbruch, nach dem alles anders wird. Das mag die Berührung vom Heiligen Geist sein, die Erweckung, das neue Gemeindehaus oder die Leben-mit-Vision-Kampagne. (Cooler Artikel von Reinhold dazu). Es ist realistischer und erfolgreicher, alles als eine Serie von Schritte auf das eine Ziel zu machen: Gott zu verherrlichen und eine wirklich gute Gemeinde zu bauen.

Buch.. coaching 1x1 // logan
Musik.. joining you // alanis morissette
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/26/2005 07:27:00 PM.
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Good to Great: technische Unterstützung

Superfirmen haben neue Techniken genutzt, wenn es sinnvoll war und haben diese behutsam eingeführt. Keine der Firmen war Technik-vernarrt, sondern sie haben genau abgewogen, wann es passt und wie es am besten eingeführt werden kann.

Die Anwendung für Gemeinde? Hmm. Es gibt wenig Bereiche, in denen Technik superviel Ersparnis bringt. Präsentationen ala PraiseMaster sind eine Möglichkeit. Ansonsten können manche Abläufe über Email oder Online-Gruppen laufen. Ist jetzt aber nicht so der Hammer.

gepostet von marlster am 7/26/2005 09:26:00 AM.
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Neue Blogs, die ich lese

Mehr und bessere Gemeinden - Christoph Schalk
Dan Wilt
Mr. Ancient-Future - Robert Webber
Catholic Wow - Dybart Simpson - mit Gedanken zur Volxbibel
Erwin McManus Podcasts

Buch.. creativity // weisberg
Musik.. new sacred cow // kenna
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/23/2005 10:34:00 AM.
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Good to Great: Durchziehen

Der ganze Ansatz von Superfirmen zieht darauf ab, nicht alles zu tun, sondern nur das wirklich Gute (Igel-Prinzip). Hinzu kommt, dass diese Firmen eine Kultur der Disziplin haben: sie ziehen Dinge einfach durch. Die Leute in der Firma warten nicht nur rum, bis sie von jemand die Aufgaben auf den Teller gelegt bekommen, sondern machen sie auf und gehen die Dinge aktiv an. Sie haben dazu den Freiraum und werden auch darin unterstützt durch Bereitstellung von Ressourcen usw. Bei Google soll bekanntlich jeder Mitarbeiter einen halben Tag die Woche an Innovationen arbeiten.

Für Gemeinden ist das Durchziehen sicher auch wichtig. Wie oft sind Aktivitäten halbherzig durchdacht und angegangen. Vielleicht tut es vielen Gemeinden auch gut, sich auf weniger zu beschränken, und das richtig durchzuziehen. Dazu gehört auch, dass man Leute schult und ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Persönlichkeit und Gaben einzubringen. Es gehört wohl auch dazu, Erwartungen zu setzen und Feedback zu geben, wo es nicht läuft. Unter dem Liebe-Aspekt tun das wahrscheinlich viele Gemeinden nicht so gern, aber wenn man was bewegen will, sollte das schon dazu gehören.

Buch.. simple heuristics that make us smart // gigerenzer
Musik.. around the sun // rem
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/22/2005 06:25:00 PM.
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Good to Great: Das Igel-Prinzip

Superfirmen sind wie Igel: sie können wenig, aber das richtig, richtig gut. Sie sind focused. Im Gegensatz dazu probieren viele Firmen alles mögliche und haben damit nur begrenzt Erfolg. Woher weiß man aber, wo man diesen einen Schwerpunkt legen soll? Indem man sie Bereiche finden, bei denen sich diese drei Fragen überlappen:
- Welcher Bereich weckt unsere ganze Leidenschaft?
- In welchem Bereich sind wir die besten in der Welt?
- In welchem Bereich verdienen wir?

Diese Fragen sind für Gemeinde zunächst etwas schwierig. Im Geschäft geht um Abgrenzung und Vorteile gegenüber Konkurrent. In der Gemeinde geht es hoffentlich nicht darum. Aber denn kann es hilfreich sein, wenn man sich diese Fragen stellt und überlegt, wo ist die Stärke unserer Gemeinde, wie können wir sie anwenden und anderen Menschen zugänglich zu machen? Dadurch hat man in der Gemeindearbeit einen Fokus und versucht nicht, in allen möglichen Bereichen alles mögliche zu bewegen, um letztlich auf der Strecke zu bleiben.

gepostet von marlster am 7/21/2005 07:24:00 PM.
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Good to Great: konfrontiere die Realität

Erstaunlich aber wahr: ein Merkmal von Superfirmen ist, dass sie sich der Realität stellen. Sollte das nicht jede Firma tun? Wäre eigentlich nahe liegend, ist aber eher rar. Warum? Es gibt wohl in vielen Menschen die Tendenz entweder in Wunschdenken über die eigene Kompetenz zu leben oder sich nicht den Mühen zu stellen, dass man Schwächen hat, die man korrigieren muss.

Das finde ich wieder direkt relevant für Gemeinden: wie viele Gemeinde stellen sich der Tatsache, dass sie totale Versager darin sind, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen? Wie viele Pastoren gestehen sich ein, dass ihre Predigt die gewünschte Wirkung nicht erzielt? Wie viele wollen sich wirklich der Realität stellen? Die meisten Gemeinden haben immer eine Interpretation bereit, warum was nicht klappt. Entweder die Leute sind lasch, oder man ist die ausgewählte Minderheit, oder geistlich hängt ein Dämon über der Stadt.

Die natürliche Gemeindeentwicklung ist ein mögliches Mittel, um die Realität der eigenen Gemeinde zu checken. Coaches, Gemeindeberater oder die Jugendlichen einer Gemeinde können wahrscheinlich auch einen guten Einblick geben. Wenn der Einblick dann da ist, muss man ihn dann auch knallhart angehen. Das ist, was Superfirmen gemacht haben, und auch für Gemeinden wichtig ist, die was bewegen wollen.


Buch.. blink // malcolm gladwell
Musik.. greatest hits // red hot chili peppers
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/20/2005 08:22:00 PM.
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Oh yeeessss

Search Inside! bei Amazon.de -- Volltextsuche in tausenden von Buechern. Darauf habe ich ja schon lange gewartet!

Sonst habe ich heute meine zweite Prüfung bestanden, Getting Things Done Fast bekommen, einen guten Post über 13 Kernkompetenzen für Gemeindegründer gelesen, und Noah hat pünktlich zur Tour de France das Fahrradfahren angefangen.

gepostet von marlster am 7/20/2005 07:58:00 PM.
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Good to Great: Menschen statt Inhalte

Nach Collins konzentrieren sich Superfirmen zuerst auf Menschen und dann auf die Inhalte. Sie sind darum bemüht mit solchen Leuten zu arbeiten, die auch Superleistung bringen wollen, und dann kümmern sie sich darum, wie man das machen kann. Nicht jeder Mensch will dort hin, und so konzentrieren sich diese Firmen darauf, solche Menschen zu finden und sich in sie zu investieren.

Diese Prinzip kann problematisch sein, oder viel weiterhelfen. Im Reich Gottes sind wir dazu berufen, uns an solche Menschen zu verschenken, die nichts zurückzahlen können. Widerspricht eigentlich diesem selektiven Ansatz. Andererseits ist im Gemeindeaufbau aber auch von „Partnern im Evangelium" die Rede: solche Leute, mit denen man um eine Vision herum einfach klickt. Es scheint mir, dass jede geistliche Revolution damit zu tun hat, dass Gott Menschen zusammengebracht hat, die sich gegenseitig gepusht und ergänzt haben. Jesus Anweisung an seine Jünger war auch, dass wenn wir in eine Stadt kommen, wir nur mit solchen Leuten arbeiten sollen, die auf die Botschaft/Vision reagieren.

Das bringt die Frage mit sich: soll ich in einer Gemeinde bleiben, die lahm ist, in der Hoffnung, dass ich einen Beitrag zur Besserung liefern kann? Da gibt es wohl keine Patentantwort, aber meistens denke ich, es ist besser, die Gemeinde zu verlassen (es sei denn Gott beruft direkt, in dieser Gemeinde zu bleiben). Warum? Die Zeit ist zu knapp um rumzueiern und wenn man bewusst andere Richtungen gehen will, dann ist es für beide effektiver sich zu segnen und aktiv zu werden.

gepostet von marlster am 7/19/2005 04:21:00 PM.
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Optimus: ein Keyboard passt sich dem Programm an


Das habe ich heute gesehen: ein Keyboard, das den jeweils aktuellen Zeichensatz anzeigt. Tolle Idee, wenn man z.B. in Photoshop arbeitet. Noch ein Prototyp, aber vielleicht wird es mal kommen.

Every key of the Optimus keyboard is a stand-alone display showing exactly what it is controlling at this very moment. Optimus is good for any layouts—Cyrillic, Ancient Greek, Georgian, Arabian—and so on to infinity: notes, numerals, special symbols, HTML codes, mathematical functions.

gepostet von marlster am 7/18/2005 03:04:00 PM.
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Andy Crouch: Christian fiction in a virtual world

Eine tolle Ansprache von Andy Crouch über den Umgang mit Realität und unserer Berufung darin. Culture Makers | Instant Messages: "I plead with you not to tell me stories which improve on the world. Instead tell me stories about the world as it is, strange and real and full of grace."

gepostet von marlster am 7/18/2005 02:56:00 PM.
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Good to Great: Leiten auf Level 5

Nächstes Prinzip auf dem Weg zur weltbewegenden Organisation ist Level-5 Führung – Demut und Fokus. Collins fiel bei seinen Untersuchungen auf, dass keine der Superfirmen einen berühmten oder gar bekannten CEO hatte. Beispiel ALDI: die Brüder haben noch nie ein Interview gegeben. Im Gegensatz dazu stehen Rockstar-CEOs, die auf Titelblatt von Magazinen erscheinen, aber letztlich nicht so erfolgreich sind, wie z.b. Steve Jobs. Dies nennt Collins Level 4. Das Problem ist, dass diese öffentliche Aufmerksamkeit immer wieder von der eigentlichen Arbeit der Führung ablenkt.

Level 5 hat direkte Wurzeln in Jesu' Aussagen zu Führung: ihr sollt nicht über die Menschen herrschen, sondern ihnen dienen. Die Aufforderung an Leitung ist, ihre Aufgabe mit Nachhaltigkeit zu machen (Römer 12). Damit wird auch wieder gesagt, dass Leitung für das Wohlergehen von Gruppen entscheidend ist. Und diese Leitung muss Fokus haben, über lange Zeit hinweg in die gleiche Richtung ziehen und wirklichen den Zielen der Gemeinde dienen.

Buch.. pädagogische psychologie // krapp
Musik.. dusty trails
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/18/2005 02:20:00 PM.
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Good to Great: Gut oder super?!


Es gibt viele Bücher, die interessant sind; manche sind bereichernd; und wenige hinterlassen einen nachhaltigen Effekt. Good to Great ist so eins. Es ist eins der einflussreichsten Management-Bücher der letzten Jahre und ich finde die Prinzipien besonders relevant für Gemeinde.

Jim Collins war auf der Suche nach Faktoren, die Superfirmen von guten unterschied. Relativ amerikanische Fragestellung mit typischen Größenambitionen. Also wählte er die Firmen aus, die über 15 Jahre hinweg die Konkurrenz an der Börse hinter sich ließen Das schafften nur 8 Firmen, die alle durch gemeinsame Prinzipien bestachen.

Das erste ist: gut ist der Feind von super! Alle Superfirmen waren stets darum bemüht, die Qualität nach oben zu pushen, gaben sich nicht mit Erfolgen zufrieden, sondern wollten über sich hinaus wachsen. Wenn Gemeinden alleine das beherzigen würden, wäre schon viel gewonnen. Wie viele Gemeinden sagen sich: Och, das ist gut genug; und dementsprechend sind die Ergebnisse. Willow Creek war darin gut, sich nicht mit halbherzigen Bemühungen zufrieden zu geben. Kopf sein und nicht Schwanz war die Inkarnation von diesem Prinzip in einer deutschen Bewegung.

gepostet von marlster am 7/17/2005 10:13:00 PM.
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Muster der Jüngerschaft – Emotionale Gesundheit


Geistliche Reife = Emotionale Gesundheit. Das ist die These von Peter Scazzero in „the emotionally healthy church“. Meistens versuchen Gemeinden Informationen in Leute zu bekommen (Lehre) oder sie zu bestimmten Verhaltensweisen anzuspornen (Disziplin). Scazzero bemerkt, dass selbst Leute die beides jahrelang machen, nicht unbedingt in der Jüngerschaft weiter kommen und in schädlichen Verhalten bleiben. Wo liegt das Problem? In unverarbeiteten emotionalen Strukturen. Deshalb macht Scazzero in seiner Gemeinde folgende Schritte durch, um zu einer tiefgreifenden Veränderung zu kommen:

- schau unter die Oberfläche von Problemen: man soll nicht nur an der Oberfläche und Symptomen rummachen, sondern die Probleme in der Tiefe anschauen. Was löst sie aus? Warum kommen sie immer wieder vor? Was ist die Wurzel?
- brich die Macht von vergangenen Wunden, Verfehlungen, Sünden und Umständen: vergangene Erfahrungen formen uns, vor allem in der Familie und Kindheit. Die müssen aktiv angegangen und verarbeitet werden.
- lebe in Zerbrochenheit und Verletzlichkeit: Paulus zog zur Verteidigung seiner Autorität stets seine Schwächen und Verletzlichkeit heran. Leiter sollten lernen, ihre Schwächen zu akzeptieren und offen darüber zu reden.
- erkenne und akzeptiere persönliche Grenzen und Limitationen: versuche nicht alles, sondern erkenne, was du nicht kannst. Wir müssen lernen, nein zu sagen und nicht alles machen zu wollen.
- nimm Trauer und Verlust an: Schmerzen helfen unserem Wachstum. Wir sollten nicht davon wegrennen, sondern sie annehmen. Schmerzen machen uns zu barmherzigen und mitfühlenden Menschen.
- orientiere dich an der Inkarnation als Model der Liebe für andere Menschen: die Meschwerdung Jesu ist das ultimative Beispiel für uns. Wir sind aufgefordert, uns zu verschenken und mit Menschen in ihrer Not zu identifizieren.

Schwach ist stark – das ist die These von Scazzero. Damit kann ich viel anfangen und sehe viel Wert für die Formation in Jüngerschaft. Das Buch liefert einige praktische Mittel, um diesen Prozess zu durchlaufen (Fragebögen, Outlines…). Bin mal gespannt, wie sich das in der Praxis anfühlt. Ich habe immer die Leiter bewundert, die sich ihrer Schwächen bewusst waren, mit ihnen offen umgegangen sind und nicht von negativen Ereignissen geflohen sind.

Buch.. pädagogische psychologie // krapp
Musik.. renegades // ratm
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/15/2005 09:15:00 PM.
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Muster der Jüngerschaft – Leben mit Vision - Rick Warrens Mega-Hit

Erfolg löst in diesen Breitengraden immer gewisse Skepsis aus. Vor allem, wenn es sich um amerikanische Autoren handelt. Vor allem, wenn es um 5 einfache Schritte geht. Und genau das alles ist „Leben mit Vision": das meistverkaufste Buch aller Zeiten in den USA (non-fiction). Damit ist LmV wohl die modernste und gegenwärtig populärste Form von Muster in Jüngerschaft. Was steckt dahint?

Leben mit Vision basiert auf 5 Themen-Einheiten:
- Anbetung: zur Freude Gottes erschaffen
- Gemeinschaft: als Teil von Gottes Familie erschaffen
- Jüngerschaft: erschaffen, um Christus ähnlich zu werden
- Mitarbeit: erschaffen, um Gott zu dienen
- Mission: erschaffen, um einen Auftrag zu erfüllen

Jeder Einheit wird eine Woche lang behandelt, indem die Teilnehmer täglich ein Kapitel im Buch lesen und darüber reflektieren. Die Einheiten sind keine Innovationen, sondern nahe liegende Schritte in der Jüngerschaft. Warum ist LmV dann so erfolgreich?

Ich kenne eine Hand voll Leute, deren Leben dramatisch von LmV beeinflusst wurde. Viele davon würden sich nicht als radikale Nachfolger Jesu bezeichnen und haben durch LmV viel in ihrem Leben verändert. Ich kenne einige Gemeinden, die LmV als ganze Gemeinde durchgezogen haben und dort ist durchweg Aufbruchstimmung und Bewegung in die Reihen gekommen. Es scheint, dass Rick Warren einen guten Ton getroffen hat, die Themen relevant rüberbringt und für verschiedenste Schichten konkrete Schritte zur Umkehr bietet.

Buch.. pädagogische psychologie // krapp
Musik.. greatest hits // creed
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/14/2005 04:51:00 PM.
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The Accidental Guru


Gladwells Bücher Tipping Point und Blink sind hervorragend. Super Schreibstil, zugängliche Psychologie, interessante Phänomene. Ich steh total auf seine Art und Einsichten. Das Interview über ihn ist sehr cool: The Accidental Guru.

"A 'Malcolm Gladwell story' is an idea-driven narrative, one focused on the mundane rather than the bizarre. It takes you on a journey in and out of research through personal, social, and historical moments, transports you to a place you didn't know you were going to end up, and changes the way you think about an idea. "

gepostet von marlster am 7/13/2005 10:43:00 PM.
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Muster der Jüngerschaft – Übungen von Ignatius

Das System mit der meisten Verbreitung und längsten Geschichte ist sicherlich die Übungen von Loyola. Die Exerzitien entstanden im 16. Jahrhundert und waren dazu da, Menschen in eine tiefere Beziehung mit Gott zu führen. Es gibt die Profi-Version mit 5 Stunden beten am Tag für 30 Tage, und die Alltags-Version mit täglichen Übungen und Lesungen für bis zu 40 Wochen.

Die Systematik basiert auf:

  • Identität – Unser Leben, die Zerstörung der Sünde, Gottes Liebe für uns

  • Berufung – Gottes Einladung, unsere Antwort, Neugeburt, Gottes Wille erkennen

  • Mission – das Leben Jesu, die Botschaft Jesus, die Mission Jesu

  • Gnade – Jesu Auferstehung, Gottes Liebe, das Leben vor uns
Ich habe die Übungen noch nie selbst durchgemacht, bin aber sehr angesprochen durch ihre positive Haltung (Gott ist für dich) und die Flexibilität (mach, was für dich passt).

Beispiel und Schritte der Meditation nach Ignatius
Online retreat – 34 Wochen mitten im Leben - Weekly Guides
Die Exerzitien mit Filmen führt seit einiger Zeit Christof Wolf durch
Ausführliche Einführung

Buch.. pädagogisch psychologie // krapp
Musik.. battle of l.a. // ratm
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/13/2005 08:43:00 PM.
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Kirche mit Vision Goes Hollywood?

Was soll man davon halten? The Purpose Driven Life Goes Hollywood.

gepostet von marlster am 7/07/2005 03:55:00 PM.
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Gebet eines gestressten Studenten

Durchflute meine Gedanken
Meister der Wahrheit
Ursprung von allen Dingen
Zeige mir, wie alles auf dich hinweist

Durchflute meine Gedanken
Ewige Weisheit
Dass mein Wissen dich ehrt
Und ich dich mehr erkenne
In allen Dingen

Durchflute meine Gedanken
Geist des Vaters
Der in die Wahrheit führt
Und das Verborgene offenbart

Durchflute mein Herz
Mit deinem Frieden
Mit deiner Gegenwart
Mit deiner Gelassenheit


Buch.. adaptive thinking // gigerenzer
Musik.. soul searching sun // life of agony
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/06/2005 09:21:00 PM.
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Wenig Zeit

Befinde mich gerade mitten in Prüfungen und deshalb wenig Zeit für alles andere. Wenn alles glatt läuft, bin ich im Oktober endlich mit meinem Studium fertig. Meine nächsten Prüfungen sind:
Arbeits- & Organisationspsychologie: milde interessant, ziemlich theoretisch
Kognition & Kommunikation: super! Schwerpunkt sind Heuristiken & kognitive Täuschungen und Kreativität. Da macht lernen Spaß.

Hier auf dem Blog wird es also etwas ruhiger in nächster Zeit.

Buch.. simple heuristics that make us smart // gigerenzer
Musik.. hotel // moby
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 7/04/2005 09:31:00 PM.
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Teste deine unbewussten Einstellungen

Hier gibt es eine Reihe von online-Selbsttest, um die unbewusste Einstellung zu verschiedenen Themen zu testen: Implicit Association Test

gepostet von marlster am 7/03/2005 10:46:00 AM.
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vPod

Musik auf dem iPod leichter managen mit: vPod - Free Windows iPod Transfer Utility.

gepostet von marlster am 7/03/2005 10:43:00 AM.
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