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Ableton-Session in Mainz

Diesen Samstag geht es für ein paar Stunden nach Mainz. Matthias von fomat_h (Fonik) gibt mir eine kleine Session über den Einsatz von Ableton Live in Worship. Ich habe das Programm vor 2 Jahren entdeckt als ich mich gefragt habe, wie man Loops bei einem Live-Gig einsetzen kann. Die Demo-Versionen haben mich überzeugt und so habe ich mir Live mit ein paar Loop-CDs zugelegt. Leider bin ich nie so richtig dazu gekommen, mich reinzudenken. Matthias war dann der erste, den ich gesehen habe, wie er Live im Worship von enChristo in Mainz eingesetzt hat. Es ist erstaunlich, was die hingezaubert haben. Sie waren im Frühling auch mal bei uns in Heidelberg und jetzt hat er mir angeboten, in seine Live-Loop-Welt einzuführen.


Die letzten Tage hatte ich etwas Zeit, mich mit Live zu beschäftigen, da Carla und die Kinder in Urlaub sind. Jetzt sitze ich also fast jeden Abend da, klicke mich durch die Loops, drehe an meinen MIDI-Knöpfen und bastle Effekte zusammen. Es hat schon großes Abhängigkeitspotential und ich habe wieder Lust, eine Band zu starten. In unserem neuen Haus bietet sich der Keller ja auch dafür an. Mal schauen, was am Samstag passiert…

gepostet von marlster am 8/31/2006 10:22:00 vorm..
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Frisbee DVD

Der Macher der Frisbee Dokumentation "Frisbee: The Life and Death of a Hippie Preacher" - David Di Sabatino - hat heute morgen erklärt, dass die Dokumentation ab 19. November zu kaufen ist. Ich freue mich drauf, auch wenn ich auf die "making of" DVD schon ein halbes Jahr warte. >> Frisbee-Store.

gepostet von marlster am 8/31/2006 08:28:00 vorm..
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Think Gray!

Grau Denken ist eine Anti-Kompetenz in vielen Leitungsbüchern heute. Dort wird häufig vorgeschlagen, sich schnell und klar zu entscheiden. Steve Sample hat ein Buch über Kontär-Konzepte in Führung geschrieben (contrarian guide to leadership). Viele seiner Thesen widersprechen der allgemeinen Weisheit, wie zum Beispiel: triff Entscheidung so spät wie möglich, delegiere so viel wie möglich, vertraue keinen Experten, lies was andere nicht lesen, usw. Da ich generell alle Anti-Strömungen zunächst sympathisch finde, war ich begeistert als Steve auf meiner Willow-Creek DVD darüber geredet hat.

Mit Grau-Denken meint er, dass man zunächst die Entscheidungen hinten an stellt. Man nimmt Ereignisse und Informationen wahr, ohne gleich in die Bewertung zu fallen. Dadurch lebt man mit Spannung und erlaubt sich, die Zwischentöne zu erkennen. Die meisten Leute sind binär: entscheiden in eine von zwei Kategorien - gut oder böse; Freund oder Feind. Die guten Entscheidungen brauchen aber auch die Grautöne, so dass man zunächst etwas warten muss.

Das erinnert mich an Kaos-Kompetenz, eine Grundbedingung für Gottes Stimme hören, sowie meinen Sohn Noah: der ist nämlich ein Graudenker wenn es um die Schuhe anziehen geht - triff keine Entscheidung und handle nicht bis du absolut musst.

Letztes Wochenende war ich in Schwäbisch Hall bei einem Brunch-Gottesdienst. Es war echt cool, in einem Kaffee etwas Frühstücken und Gott anbeten. Die Gemeinde dort ist klein und ist wieder mal im Umbruch. Eine graue Zeit, die sie gerade erleben, aber das ist irgendwie häufig so. Wohl allen Grauen!

gepostet von marlster am 8/23/2006 04:24:00 nachm..
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NT Wright - was ist die Vergebung der Sünden

Vergebung und Sünde sind zwei Begriffe, die so abgedroschen sind, dass man die Bedeutung dahinter kaum mehr erkennt. Vor allem aus der Perspektive eines Juden im ersten Jahrhunderts war das Verständnis ein anderes. Bei uns heute versteht man häufig eine moralische Dimension: Sünde ist was schlechtes tun. Hier ist, was NT Wright zum Verständnis von damals sagt:

"Vergebung der Sünden ist eine andere Formulierung für Rückkehr aus dem Exil. … Das Exil wurde durch Israels Sünde verursacht; so dass jetzt, da Sünde vergeben wurde, das Exil enden müsste. … Aus der Sicht eines Juden des ersten Jahrhunderts war "Vergebung der Sünden" nie ein rein privater Segen, obwohl es das auch war. Über dem Schicksal des Einzelnen stand die Zukunft der gesamten Nation; und solange Israel noch unter der Herrschaft von heidnischen Völkern stand, solang der Tempel noch nicht wieder aufgerichtet war, so lange hat Israel auf die "Vergebung der Sünden" gewartet als den großen, unwiederholbaren, eschatologischen und nationalen Segen, der ihr von Gott verheißen ist. "Vergebung der Sünden" war die Erlösung von Israel, auf die sie hofften. … Jesus bot diese Rückkehr aus dem Exil, die Erneuerung des Bundes, die eschatologische "Vergebung der Sünden" an - in anderen Worten: das Reich Gottes. Und das tat er außerhalb der offiziellen Strukturen, an die falschen Personen und durch seine eigene Autorität. Und das war sein wirkliches Vergehen."

(Jesus and the victory of God -- S. 271-272 -- )

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gepostet von marlster am 8/18/2006 03:50:00 nachm..
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Bye, bye Schwetzingen

Ich war heute zu meiner letzten Amtshandlung in Schwetzingen: Abmeldung von Kairos Media - meinem Teil davon. Mit meiner Familie habe ich fast 5 Jahre hier gewohnt und jetzt sind wir 7 Kilometer weitergezogen. Umziehen ist immer schön und traurig. Man lässt Freunde, Vertrautes und ein Teil seiner Geschichte hinter sich. Schwetzingen ist schön, hat viele Kaffees, einen Schlossgarten und ist nahe an Heidelberg und Mannheim. Dort habe ich studiert, 2 Kinder bekommen und Kairos gegründet und wieder verkauft.

Jetzt ist mein Home-Turf Sandhausen, das ist näher zu meiner Arbeit, und etwas näher an Heidelberg. Wir haben mittlerweile ein Haus und ich habe das erste Mal seit langem das Gefühl, dass ich weniger mache. Etwas mehr Fokus und dafür mehr Energie in den einzelnen Projekten. Mein Buch ist bald fertig, ich lebe daheim ohne Internet, wir kriegen im Dezember eine Tochter und Noah fängt bald Schlagzeugspielen an. Und vor unserem Haus ist ein Baskteball-Plat -- Life is good!

gepostet von marlster am 8/18/2006 03:47:00 nachm..
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Freunde mit Blick

Was ich an meinem Freund Eddy schätze ist seine Gabe der Beobachtung. Am Sonntag hatten wir mal wieder ein paar Stunden miteinander. Mir fällt auf, wie er die Gabe der Beobachtung hat. Im Fluss von Gesprächen und Gedanken lässt er ein paar Zitate oder Beobachtungen fallen, die dann noch Tage danach nachhallen. Diesen Sonntag sind zwei Punkte hängen geblieben. Beim einen ging es um Predigen und Eddy zitierte Mark Driscoll (der es von Tim Keller hat): " My answer to everything is pretty much the same: open the Bible and preach about the person of Jesus and his mission for our church" (sehr guter Rat). Beim zweiten ging es um Gemeinde und Dinge geregelt zu kriegen. Dort zitierte er Kevin Roberts (von Saatchi&Saatchi) über Erfolg: "Umgib dich mit Leuten besser als du selbst. Wenn du Leute suchst, schau auf ihr Attitude. Skills kann man lernen, Attitude ist gegeben." (Wiederum guter Rat).

Bei zwei anderen prominenten Leuten fällt mir diese Gabe der Beobachtung auch auf. Thomas Merton lief häufig mit seiner Kamera rum, weil diese ihm einen eigenen Blick auf die Welt gegeben hat. Peter Drucker machte das durch Essays, und seine Autobiografie ist ein Collection von Beobachtungsgeschichten. Die Gabe zu sehen ist wirklich ein Geschenk.

gepostet von marlster am 8/11/2006 03:36:00 nachm..
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NT Wright - skandalöser Höhepunkt

Warum entfachte Jesus so eine Polarisierung? Nur weil er ein netter Kerl war? NT Wright geht auch hier zurück auf die jüdische Perspektive und was für sie die Aussagen von Jesus bedeutet haben:

"Der Knackpunkt war, dass die Umkehr, die Jesus anbot, nicht auf dem Tempel oder dem Opfersystem basierte. Die Taufe durch Johannes hatte schon diesen skandalösen Beigeschmack: man konnte "umkehren", und zwar am Jordan anstatt in Jerusalem! Auf die gleiche Weise bot Jesus die Mitgliedschaft in dem erneuerten Bund Gottes in seiner eigenen Autorität und durch seine eigenen Prozesse an. Das war ein wirklicher Skandal. Er verhielt sich als glaubte er (a) dass die Heimkehr aus dem Exil schon geschah, (b) dass es in seiner Person und seiner Mission bestand, (c) dass er das Recht hatte, zu verkünden, wer zum wiederhergestellten Israel gehörte. Der Kernpunkt in der Geschichte mit Zachäus ist, dass - egal was er mit seinem Geld tat oder nicht - Jesus durch seine eigene Autorität verkündigte, dass Zachäus ein wahrer Sohn Abrahams war und dass Erlösung heute zu seinem Haus gekommen sei. … Es war nicht so, dass die Juden in den Tagen Jesu gegen Vergebung, Liebe, Gnade usw waren, sondern dass sie diese Gaben nicht außerhalb des Tempel und dessen Einfluss sahen. … Es ging darum: wenn die Geschichte, die Jesus mit seinen Worten und Taten erzählte, zutraf, dann war der Höhepunkt der jüdischen Geschichte in seiner Person da."

(Jesus and the victory of God -- S. 257 -- )

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gepostet von marlster am 8/10/2006 12:05:00 nachm..
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NT Wright - skandal?ser H?hepunkt

Warum entfachte Jesus so eine Polarisierung? Nur weil er ein netter Kerl war? NT Wright geht auch hier zur?ck auf die j?dische Perspektive und was f?r sie die Aussagen von Jesus bedeutet haben:

"Der Knackpunkt war, dass die Umkehr, die Jesus anbot, nicht auf dem Tempel oder dem Opfersystem basierte. Die Taufe durch Johannes hatte schon diesen skandal?sen Beigeschmack: man konnte "umkehren", und zwar am Jordan anstatt in Jerusalem! Auf die gleiche Weise bot Jesus die Mitgliedschaft in dem erneuerten Bund Gottes in seiner eigenen Autorit?t und durch seine eigenen Prozesse an. Das war ein wirklicher Skandal. Er verhielt sich als glaubte er (a) dass die Heimkehr aus dem Exil schon geschah, (b) dass es in seiner Person und seiner Mission bestand, (c) dass er das Recht hatte, zu verk?nden, wer zum wiederhergestellten Israel geh?rte. Der Kernpunkt in der Geschichte mit Zach?us ist, dass - egal was er mit seinem Geld tat oder nicht - Jesus durch seine eigene Autorit?t verk?ndigte, dass Zach?us ein wahrer Sohn Abrahams war und dass Erl?sung heute zu seinem Haus gekommen sei. ? Es war nicht so, dass die Juden in den Tagen Jesu gegen Vergebung, Liebe, Gnade usw waren, sondern dass sie diese Gaben nicht au?erhalb des Tempel und dessen Einfluss sahen. ? Es ging darum: wenn die Geschichte, die Jesus mit seinen Worten und Taten erz?hlte, zutraf, dann war der H?hepunkt der j?dischen Geschichte in seiner Person da."

(Jesus and the victory of God -- S. 257 -- )

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gepostet von marlster am 8/10/2006 12:04:00 nachm..
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NT Wright - was ist Umkehr

Mich begeistert bei NT Wright, dass er immer wieder alte Konzepte mit neuer Frische sieht. In Jesus and the Victory of God beleuchtet er das Reich Gottes und in diesem Zusammenhang bekannte Begriffe. Umkehr ist so einer. Für ihn ist Umkehr mehr als ein moralisches oder geistliches Manöver. Es geht ihm auch hier um die jüdische Perspektive:

"Was war das jüdische Verständnis von Umkehr? Umkehr bedeutet in vielen Texten das, was Israel tun muss, damit das Exil beendet wird. … Im Umfeld von Jesus hat Umkehr die Betonung darauf, was Israel tun muss, damit YHWH Israels Glück wiederherstellen kann. Als Jesus das Reich Gottes ankündigte, sprach er davon, dass Israels Glück wieder kommt. … Eine weitere Bedeutung von Umkehr ist sehr viel konkreter: revolutionären Eifer abzulegen. Umkehr bedeutet dann, die revolutionären Aktivitäten zu stoppen und zu ?glauben“, was so viel heißt wie einem Führer zu vertrauen und ihm loyal zu sein. …
Es gibt also zwei Schwerpunkte, die dieser Ruf zur Umkehr mit sich bringt. Einen eschatologischen Ruf (Umkehr zu YHWH, so dass das Exil beendet wird), nicht den Ruf eines moralischen Reformers. Und einen politischen Ruf (Abkehr von nationalistischer Gewalt), der Israel als Nation dazu auffordert ihre Agenda niederzulegen, um eine andere aufzunehmen. Umkehr ist also nicht nur ein Kennzeichen von Jesu Botschaft, die er erfunden hat und die ihn populär gemacht hat. Es geht auch nicht um die Umkehr von beliebigen Leuten, die ihre Sünde erkannten, sich entschuldigten und es wieder gut machten. Es geht hier um die eine große Umkehr, die das wahre Volk YHWHs an dem Punkt erlebt als ihr Gott König wird. Wahre Umkehr bedeutet die Hinwendung und Loyalität zu Jesus selbst."


(Jesus and the victory of God -- S. 248-252 -- )

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gepostet von marlster am 8/09/2006 11:11:00 vorm..
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NT Wright - die Optionen vom Ende

Wie man die Welt sieht hängt davon ab wie man das Ende der Welt sieht. NT Wright geht darauf ein, was verschiedene Theologen im End-Game sehen, und argumentiert für seinen eigenen Standpunkt. Es ist wichtig, diese Optionen zu verstehen, da die Geschichte Israels ganz andere Züge annimmt, je nachdem wie man das Ende sieht.

"Das Wort "Eschatologie“ ist ein weiches Wort, das allerhand Probleme mit sich bringt. Es gibt zwei Pole, wie man es verstehen kann. Einige verwenden das Wort für "das Ende des Raum-Zeit-Universums“. Ich glaube, dass es die Juden in Jesu Zeit (und Jesus selbst) nicht so gesehen haben. Die andere Position zu Eschatologie ist das Verständnis, dass "die Welt radikal und grundlegend korrupt oder korrumpierend ist“, inklusive einer Kritik und Lösung dafür. In diesem Sinn sind alle sozialen Reformer eschatologisch (z.B. auch der Buddhismus), was aber nicht bedeutet, dass sie an das Ende des Raum-Zeit-Kontinuums denken. Die kritische Frage, die sich daraus ergibt: dachten Juden in der Zeit Jesu (und er selbst), dass ein großes Ereignis innerhalb einer Generation stattfinden würde, durch das die Welt und Israel ein radikal anderer Ort wird? Glaubten sie, dass ein solches Ereignis der Höhepunkt von Israels langer Karriere, ihrer Bundesgeschichte sei? Oder nicht? Ich glaube, dass sie und Jesus das glaubten. …

Die Optionen sind wie folgt:
1. Eschatologie als das Ende der Welt – das Ende des Raum-Zeit-Universums
2. Eschatologie als der Höhepunkt von Israels Geschichte, inklusive dem Ende des Raum-Zeit-Universums
3. Eschatologie als der Höhepunkt von Israels Geschichte, inklusive von Ereignissen für die nur Ende-der-Welt-Sprache angemessen ist, um deren Signifikanz auszudrücken, die aber in einer neuen und ganz anderen Epoche innerhalb des Raum-Zeit-Universums resultieren
4. Eschatologie als große Ereignisse, aber kein besonderer Höhepunkt in einer Geschichte, für die Ende-der-Welt-Sprache als Metapher dient
5. Eschatologie als "horizontale“ Sprache deren eigentliches Ziel die Möglichkeit einer nach oben gewandten Spiritualität in einer neuen Dimension ist
6. Eschatologie als Kritik an der gegenwärtigen Weltordnung, eventuell mit dem Vorschlag einer neuen Weltordnung
7. Eschatologie als Kritik an der gegenwärtigen sozial-politischen Szene, eventuell mit Vorschlägen zur Anpassung.

Traditionell ist die Sichtweise (1), Schweitzer hätte (2) betont, Butlmann (5), was eigentlich Gnostizismus in jüdischer Sprache ist. Crossan sieht eine Kombination von (6) und (7), Borg beruft sich auf (4). Ich argumentiere für (3)."

(Jesus and the victory of God -- S.208-208 -- )

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gepostet von marlster am 8/08/2006 01:48:00 nachm..
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Commanding Heights

Vor Kurzem hat mir jemand das Buch commanding heights in die Hand gedrückt. Es ist eine interessante Geschichte über die Entwicklung der Wirtschaft und deren Steuerung im letzten Jahrhundert. Mich fasziniert vor allem, wie die Entwicklung von Ideen eine spannende Geschichte macht. Hier werden sehr komplizierte Theorien und komplexe Zusammenhänge sehr zugänglich gemacht.

Es gibt auch eine Video-Version von PBS, die man online anschauen kann.

Interessant finde ich vor allem die Auseinandersetzung zwischen Keynes und Hayek (die ich bisher nicht kannte). Ihre Ansichten sind unterschiedlich und keiner wusste, was wirklich funktioniert. Man hatte nur Theorien. Über die Jahre hat man sich mal auf die eine oder andere Seite geschlagen. Und warum? Weil es populär war oder mehr Sinn ergab in der jeweiligen Situation. Ich bin immer wieder überrascht, wie populistisch die Entwicklungen von Ideen sind. Bei der Wirtschaft ging es ja nicht um was Nebensächliches, sondern um das Wohlergehen der Welt. Und trotzdem ging es viel um Stimmungen und was gerade populär ist.

gepostet von marlster am 8/07/2006 05:38:00 nachm..
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NT Wright – wie sieht das Reich Gottes aus

Es ist schon eine Weile her, dass ich über NT Wright geschrieben habe. Mittlerweile habe ich die 3 Bücher fertig, habe sie Rick zurückgegeben, der wieder nach USA gezogen ist. Ich habe mir aber noch einen Haufen Notizen gemacht, die ich über die nächsten Wochen posten werde. Hier schreibt NT nochmal über die Perspektive der Juden im 1. Jahrhundert:

"Was ist zentral im Verständnis vom Reich Gottes? Die jüdische Erwartung, dass Gott entsprechend seinem Bund rettet, Israel wiederherstellt und die Feinde stürzen. Für einen Juden des ersten Jahrhunderts wären die meisten modernen Verständnisse schlichtweg irrelevant. Innerer Frieden würde sie nicht befähigen, schwere Steuerlasten zu erdulden. Das Ende der räumlich-zeitlichen Welt wäre kein Zeichen, dass YHWH sein Volk und sein Land erlöst und gereinigt hat. Jüdische Hoffnung war konkret, spezifisch und auf das gesamte Volk bezogen. Wenn Pilatus noch in Judäa regiert, dann war das Reich noch nicht da. Wenn der Tempel noch nicht aufgebaut ist, dann ist es noch nicht da. Wenn der Messias nicht gekommen ist, ist es nicht da. Wenn Israel nicht richtig nach der Tora lebt, ist das Reich noch nicht da. Wenn die Heiden noch nicht gestürzt sind und nach Zion kommen, um sich belehren zu lassen, dann ist das Reich noch nicht da. Diese greifbaren, dies-seitigen Erwartungen sind grundlegend wichtig. Die meisten modernen Gelehrten haben diese Tatsachen vernachlässigt."


(Jesus and the victory of God -- S.223 -- )

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Und noch ein guter Link: outward-buzz - ein neuer Blog von Steve Sjogren

gepostet von marlster am 8/07/2006 03:45:00 nachm..
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