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NT Wright - die Optionen vom Ende

Wie man die Welt sieht hängt davon ab wie man das Ende der Welt sieht. NT Wright geht darauf ein, was verschiedene Theologen im End-Game sehen, und argumentiert für seinen eigenen Standpunkt. Es ist wichtig, diese Optionen zu verstehen, da die Geschichte Israels ganz andere Züge annimmt, je nachdem wie man das Ende sieht.

"Das Wort "Eschatologie“ ist ein weiches Wort, das allerhand Probleme mit sich bringt. Es gibt zwei Pole, wie man es verstehen kann. Einige verwenden das Wort für "das Ende des Raum-Zeit-Universums“. Ich glaube, dass es die Juden in Jesu Zeit (und Jesus selbst) nicht so gesehen haben. Die andere Position zu Eschatologie ist das Verständnis, dass "die Welt radikal und grundlegend korrupt oder korrumpierend ist“, inklusive einer Kritik und Lösung dafür. In diesem Sinn sind alle sozialen Reformer eschatologisch (z.B. auch der Buddhismus), was aber nicht bedeutet, dass sie an das Ende des Raum-Zeit-Kontinuums denken. Die kritische Frage, die sich daraus ergibt: dachten Juden in der Zeit Jesu (und er selbst), dass ein großes Ereignis innerhalb einer Generation stattfinden würde, durch das die Welt und Israel ein radikal anderer Ort wird? Glaubten sie, dass ein solches Ereignis der Höhepunkt von Israels langer Karriere, ihrer Bundesgeschichte sei? Oder nicht? Ich glaube, dass sie und Jesus das glaubten. …

Die Optionen sind wie folgt:
1. Eschatologie als das Ende der Welt – das Ende des Raum-Zeit-Universums
2. Eschatologie als der Höhepunkt von Israels Geschichte, inklusive dem Ende des Raum-Zeit-Universums
3. Eschatologie als der Höhepunkt von Israels Geschichte, inklusive von Ereignissen für die nur Ende-der-Welt-Sprache angemessen ist, um deren Signifikanz auszudrücken, die aber in einer neuen und ganz anderen Epoche innerhalb des Raum-Zeit-Universums resultieren
4. Eschatologie als große Ereignisse, aber kein besonderer Höhepunkt in einer Geschichte, für die Ende-der-Welt-Sprache als Metapher dient
5. Eschatologie als "horizontale“ Sprache deren eigentliches Ziel die Möglichkeit einer nach oben gewandten Spiritualität in einer neuen Dimension ist
6. Eschatologie als Kritik an der gegenwärtigen Weltordnung, eventuell mit dem Vorschlag einer neuen Weltordnung
7. Eschatologie als Kritik an der gegenwärtigen sozial-politischen Szene, eventuell mit Vorschlägen zur Anpassung.

Traditionell ist die Sichtweise (1), Schweitzer hätte (2) betont, Butlmann (5), was eigentlich Gnostizismus in jüdischer Sprache ist. Crossan sieht eine Kombination von (6) und (7), Borg beruft sich auf (4). Ich argumentiere für (3)."

(Jesus and the victory of God -- S.208-208 -- )

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gepostet von marlster am 8/08/2006 01:48:00 nachm..

1 kommentare:

Am 8/08/2006 04:29:00 nachm., meinte Anonymous Peter Aschoff ...

(3) ist, abgesehen von Wrights überzeugender Begründung, irgendwie auch die sympathischste Lösung. Nett, wenn das auch mal zusammenfällt.

Gruß, Peter

 

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