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NT Wright - der offene 5. Akt


Ich bin weiterhin an NT Wrights Buch „The New Testament and the people of God“ dran. Was mich weiterhin bereichert ist NTs Betonung von Geschichte. Er webt die unterschiedlichen Ereignisse der Bibel und die Existenz der Kirche in eine große Geschichte zusammen (Meta-Narrative). Hier ist ein sehr interessanter Vergleich mit einem klassischen Drama:

„Nehmen wir mal an, es gibt ein Shakespeare-Drama, von dem der fünfte Teil weitestgehend verloren ist. Die ersten vier Akte geben uns so viel Charakter, so viel Dynamik und Geschichte, dass man generell der Meinung ist, das Stück sollte aufgeführt werden. Aber es scheint falsch, den fünften Akt niederzuschreiben und sich für immer festzulegen. Es würde das Drama auf ein Ende festlegen und Shakespeare zu etwas zwingen, das nicht unbedingt sein eigen ist. Es wäre besser, die Schlüsselrollen an Akteure zu geben, die ihr Handwerk verstehen, sich sensibel in Situationen einfühlen und Shakespeare gut kennen. Sie würden sich mit den ersten vier Akten vertraut machen und dann den fünften Akt selbst ausarbeiten.

Was ist das Ergebnis? Die ersten vier Akte wären autoritativ… Das heißt aber nicht, dass sie das gleiche im fünften Akt wiederholen. Vielmehr ist in den 4 Akten der Kern und die Vorwärtsbewegung für einen erfolgreichen Abschluss enthalten. Die Akteure müssten frei und verantwortlich in die ersten vier Akte eintauchen, um die Strömungen der Geschichte am Ende mit Innovation und Konsistenz zusammenzuführen…

Es ist möglich, die biblische Geschichte als ein 5-Akt-Drama zu sehen: 1. Schöpfung; 2. Sündenfall; 3. Israel; 4. Jesus. Die Verfassung des Neuen Testaments wäre dann die erste Szene des 5. Aktes und enthält Andeutungen, wie die Geschichte enden wird… es wird angedeutet, was das Ende ist, ohne alle Zwischenschritte zu zeigen. Die Kirche lebt unter der Autorität der ersten 4 Akte und wir aufgefordert, die Geschichte zu Ende zu improvisieren…

Teil der Aufgabe im 5. Akte ist, zu reflektieren, zu betonen und die Signifikanz der ersten 4 Akte hervorzuheben; vor allem Akt 4 im Lichte von Akt 1-3… Glaubwürdige Improvisation in der Gegenwart bedeutet, sich geduldig und detailliert mit den vorhergegangen Ereignissen auseinanderzusetzen, indem man versteht, was für eine Absicht die Handlungen zuvor hatten.“ (Seite 140-143).

Auf Englisch: hier, hier.

Buch.. the new testament and the people of god // nt wright
Musik.. all in their hands // lamb
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 1/31/2006 08:45:00 nachm..
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Jesus People


Als wir letztes Wochenende über die Geschichte der Vineyard geredet haben, waren viele Leute fasziniert von der Jesus-People-Bewegung und den ganzen Querverbindungen (zu Calvary Chapel, zu Keith Green etc). Vor allem Loonie Frisbee stieß auf viel Interesse und so trage ich mal ein paar Links über ihn zusammen. Außerdem ein Song der Band Agape, der die Zeit gut auf den Punkt bringt:



Counterculture,
anti-establishment,
do-what-is-right
GENERATION
Tired of all the Bureaucratic BULLSHIT
Searching for
solutions,
to a hurting soul,
to a hurting world


Then came the Rebels
JIM, JANIS, Jimi, and JESUS
Three are dead, but ONE is still ALIVE
where have they gone?
who did they turn on?
the seeds were sown
where have they gone?


they couldn't tolerate the LIES anymore
they discovered the
one essential truth of love


Like a heavenly church bell
it called the world to the end
of hypocrisy
and the confirmation that GOD IS LOVE


The voice was pure and simple
it melted our frozen
hearts



Frisbee und Jesus People Links:
Stationen im Leben von Loonie Frisbee – Calvary Chapel, Vineyard, Hippie Preacher -
Christianity Today Interview über Frisbee
Dissertation von David diSabatino – History of the Jesus Movement (180 Seiten)
Zeitungsbericht: Ears on their head, but they don’t hear
Frisbee: The Life and Death of a Hippie Preacher – ein Film über Frisbee
Zeitungsbericht: The first Jesus Freak
Remembering the Jesus Movement
Jesus People Musik

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gepostet von marlster am 1/29/2006 10:08:00 vorm..
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Kaos-Kompetenz

Bin heute beim Lesen über Veränderung auf die Anforderung Chaos-Kompetenz gestoßen. Was für ein geiles Wort! Es ist die Fähigkeit…
  • die Hoffnung nicht zu verlieren
  • nicht durchzuknallen (bzw nicht noch mehr durchzuknallen)
  • die Melodie im Rauschen zu hören
  • zu navigieren, wenn es keine Geräte und keine Landkarten mehr gibt
  • zu führen, wenn andere nichts mehr sehen
  • failing forward zu betreiben
  • nicht zu polarisieren, sondern zu syngerieren
  • Zuversicht zu bewahren
  • zuzuhören
  • dem Weg zu folgen, den es noch nicht gibt
  • Zusammenhänge zu sehen, die verschwimmen

Dieses Wort fasst wohl sehr gut zusammen, was man in Gemeindegründung braucht. Ich glaube, die beste Vorbereitung darauf ist, Kinder zu bekommen.

[update] - bin froh, dass ich das gestern noch nicht gepostet habe. Heute war ich in einer 1,5-Stunden Business-Präsentation, in der mehr oder weniger Chaos ausgebrochen ist. Fragen, Bemerkungen, Beschwerden usw. Der ganze Plan der Präsentation löste sich in Luft auf. Dennoch haben die Leute versucht, das durchzuziehen und haben nicht gemerkt (oder gewusst wie), dass jetzt was anderes wichtig ist. Chaos-Kompetenz hat wohl auch mit so einer Meta-Betrachtung zu tun: die Fähigkeit, Dinge gleichzeitig durchzuführen und zu bewerten und daraufhin anzupassen. Häufig kann man einen der Teile (durchziehen, oder bewerten). Aber in der gleichzeitigen Koordination von Aktivität und Orientierung steckt wohl die Fähigkeit, im Kaos zu navigieren.
 
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gepostet von marlster am 1/28/2006 04:41:00 nachm..
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Wochen Ende

Diese Woche war wieder so eine, wie ich mir vornehme, sie nicht zu führen. Zu viel zu tun, zu lange am Computer, zu wenig ungeteilte Aufmerksamkeit. Aber wenn Gemeinde neben Familie und Beruf läuft, geht es wohl ab und zu nicht anders.

Gestern hatten wir zum ersten Mal "Connect - die Vineyard Heidelberg kennenlernen". Das ist eine Art Mitgliedskurs und Visions-Meeting. Zunächst haben wir morgends mit der Geschichte der Vineyard verbraucht: Jesus People, Loonie Frisbee, Keith Green, John Wimber usw. Dann wie wir in Heidelberg entstanden sind und unsere 7 Träume. Mittags ging es dann um die Grundannahmen, warum wir Hoffnung haben, dass Gemeinde was wird. Da gibt es mal einen eigenen Post darüber. Außerdem wie wir Wachstum im Glauben verstehen und was wir an Möglichkeiten anbieten. Schöner Tag, vor allem die Geschichte hat viele begeistert.

Freitag abend waren ein paar von uns in der Nähe von Frankfurt, um auf einer Reich-Gottes-Konferenz Anbetung zu leiten. Es war wie immer in der Gemeinde sehr minimalistisch: Gitarre und Cajon (Jens). Mir fällt auf, dass es so oft unkomplizierter ist und Leute auch sehr gut Zugang zu Gott finden (siehe Ricks Kommentar).

Heute Abend haben wir wieder Anbetungsabend und wir werden über Identität von Mann und Frau reden. Gefährliches Thema, aber auch andere Stellen stellen in dem Zusammenhang Fragen.

Kennt ihr schon den iPod Invisa?

Buch.. excellent protestant congregations // wilkes
Musik.. stand up // dave matthews
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 1/22/2006 08:03:00 vorm..
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Samstags-Menü

Kultur
Globalrichlist - Wie reich bist du im Vergleich zur Welt?
München - der neue Spielberg-Film, auf den ich mich freue.
E-hub - ein Blog über aktuelle und unfertige Web2.0 Apps (408 momentan).
Soziales Good to Great - Jim Collins wendet seine Thesen auf den sozialen Sektor an.
10 Web-Trends, die 2006 sterben sollten. So wahr!
Taggen mit Furl und Delicious in Harmonie.
Die am meist-gebloggten Bücher in 2005.

Spiritualität
Die große Stille - ein stiller Kinofilm über die Zisterzienser.
Podbible - Podcasts mit Bibel-Abschnitten.
Hasos Tafel - guter neuer Blog in der deutschen christlichen Szene.
Narnia-Gottesdienst von emergent kiwi.
Die Theologie der Schimpfwörter - der Kontext zählt. Oder: ein angemessenes S.... ist schon was wert.
Kairos Shop - mit neuen alt.worship CDs von Proost und Ikon.

Buch.. overcoming the dark side of leadership // macintosh
Musik.. dubh // ikon
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 1/14/2006 11:49:00 vorm..
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Wer sucht, der findet

Das Internet macht richtig Spaß, wenn man findet, was man sucht. Ich habe wahrscheinlich 60% meiner Diplomarbeit mit Google, Google Scholar und Amazon geschrieben. Für viele ist es aber auch Frust und Zeitverschwendung, an die richtigen Informationen zu kommen. Hier ein paar Tipps, um die Wellen der Wissensflut zu reiten:
 
Präzise sein
Zunächst muss man sich mal klarmachen, was man will. Das scheint zwar banal, aber häufig ist die Frage schwammig. Da bei einer Suche der Input den Output bedingt, muss man sich klar überlegen was man wissen will. Gebe ich zum Beispiel [Emerging Church] ein und will wirklich wissen, was die Definition ist, werde ich wohl nicht schnell fündig. Besser wäre [definition emerging church] oder [“definition of emerging church“].
 
Einschränken
Die präzise Frage ermöglicht erst, dass man die Suchergebnisse einschränkt. Google liefert die schnell ein so großen Haufen an Informationen, dass du die Suche aufgibst. Also musst du limitieren. Dazu sind die Google-Operators zu empfehlen. Hier sind meine häufigsten Google-Tricks:
- Anführungszeichen: schränken einen bestimmten Ausdruck ein und suchen nur nach diesem. Wenn ich zB ein Lied suche (mit Akkorden), gebe ich die gesamte Zeile in Anführungszeichen ein. [?Your mercy falls with the rain“ + chords].
Datei-Format: wenn ich eine gute Zusammenfassung will, suche ich nach PowerPoints [?emerging church“ filetype:ppt]; geht es um wissenschaftliche Texte, dann eher PDFs [?emerging church“ filetype:pdf].
Ähnliches: wenn eine Seite in die richtige Richtung geht, aber noch nicht genug Infos liefert, such ich nach Seiten, die ähnlich sind [reladted:37signals.com]. Das funktioniert nur bei spezifischen Seiten wie Software-Anbietern usw, nicht bei News-Seiten.
Titelsuche: manche Wörter werden zu häufig gebraucht und daher ist gut, wenn man sie nur auf die Titelsuche bezieht. [church intitle:emerging].
 
Spuren hinterlassen
Wenn man im Web auch mal ziellos unterwegs ist, trifft man doch häufig auf Input, der interessant ist. Es ist hilfreich, wenn man dabei seine Spuren hinterlässt und interessante Artikel speichert oder markiert. So kann man in der Zukunft wieder darauf zugreifen. Furl erlaubt, kostenlos Webseiten zu speichern, so dass diese auch in der Zukunft erhalten bleiben, wenn ein Autor sie aus dem Internet nimmt. Das ist sehr hilfreich, genauso wie die Möglichkeit, das Archiv voll im Text zu durchsuchen und Tags zu setzen. Delicious erlaubt ein einfaches Taggen von gelesenem Material. Beim verfolgen dieser Tags kann man auf neuen Input stossen und somit ein weiteres Netz spannen. Zusätzlich schicke ich mir selbst Links, die ich interessant finde, um sie dann auf dem Blog zu veröffentlichen wenn ich einen Link-Post mache.
[Update] habe meine Delicious, Furl und letzten Delicious Tags (RSS) auf meiner Seite angebracht.
 
Viel lesen
Todays readers will be tomorrows leaders – es gibt einfach keine Abkürzung anders als sich regelmäßig mit Input zu versorgen. Die Kunst ist, viel zu lesen ohne viel zu lesen. Im Prinzip muss man es schaffen, sich die wichtigsten Info-Quellen anzuzapfen und diese dann regelmäßig zu überfliegen. Wir Deutsche haben immer das Gefühl alles lesen zu müssen. Häufig ist genug, die Überschrift zu kennen und wenn man will kann man noch tiefer einsteigen. Ich habe also viele Input-Quellen, die ich häufig nur überfliege. Hier sind meine Favoriten:
Newsgator: hier lesen ich unzählige Blogs. Mit der Online-Version sammelt Newsgator mir alle Veröffentlichungen, die ich angegeben habe per RSS. Ich habe drei Ordner: deutsch-christlich; englisch-christlich und lifestyle-kultur. Ich lese sie in der Reihenfolge und hake sie ab wenn ich drübergeflogen bin.
Delicious: auch hier gibt es eine Inbox, die mir Beiträge zu Tags sammelt, die ich gesetzt habe. Manche Themen und manche Leute interessieren mich, so dass ich alles mitbekommen will, was darüber gesagt wird. Z.B. was über worship geschrieben wird oder was Johannes so interessant findet.
- Protale: es gibt einige Seiten, die wie Magazine Artikel zu bestimmten Themen veröffentlichen. Ich lesen für Gemeindegründung Cutting Edge, für Firma und Führung Fast Company, für Fußball kicker, für christlichen Lebensstil Relevant Magazine und für emergent-Zeug Allelon und theOoze.
 
Die Meister kennen
In jedem Bereich gibt es Meinungs- und Informationsführer. Ähnlich wie Portale tragen diese einen ganzen Info-Bereich zusammen und ersparen so viel Arbeit. Tallskinnykiwi hat fast alles, was an emerging church abgeht; jordoncooper hat einen superweiten Horizont usw. Aber auch sehr bekannte Seiten sind Meister der Informations-Findung:
Amazon: die US-Version erlaubt häufig das Suchen im Buch. Dadurch kann man Referenzen aus Büchern ziehen. Und ein Buch linkt zu anderen, so dass man von Autor zu Autor springt und so zu Standardwerken kommen kann.
Wiki: ein Riesen-Lexikon, in dem zu fast allem ein paar gute Takte und interessante Links sind. Sehr gut, wenn man Biografien will, Definitionen, Bilder oder ähnliches.
Looksmart’s Findarticles: hier sind Veröffentlichungen aus Zeitschriften, Journals usw durchsuchbar. Sehr gut für eine wissenschaftliche Suche oder mehr Hintergrund.
Sonstige Datenbank: zu fast jedem Bereich gibt es Datenbank und Spezialisten. Google Books (Buchsuche) finde ich genauso geil wie Google Scholar (Publikationsindex), Google Glossary (Definitionen), Google Blogsuche (Blogsuche), Flickr (Bildersuche) usw.
 
Um Hilfe bitten
Letztlich kann man auch das nicht-elektronische Netzwerk gut zur Hilfe nehmen. Die meisten Leute sind wirklich hilfsbereit und haben oft Informationen, die man vergeblich sucht. Johannes hat mir mehr als einmal bei meinem Mac-Einstieg geholfen.
 
Ich hoffe, der kleine Artikel hat etwas zur besseren Suche geholfen. Heute sind wir fast alle Wissensarbeiter und es ist Job (und letztlich Kohle und Weiterkommen), dass wir auf die richtigen Informationen zugreifen können. So viel ist heute vorhanden. Es liegt an uns, die Information zu nutzen. Jetzt würde mich noch interessieren, was für Tools ihr benutzt, um euch durch den Wissensjungle zu schlagen…
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gepostet von marlster am 1/10/2006 05:45:00 nachm..
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Berlin


Die letzten 4 Tage war ich auf der Leiterkonferenz von Vineyard im Osten Berlins. Es war richtig cool, Freunde und Weggefährten wieder zu treffen. An einem Abend hat ein Paar aus ihrem Alltag aus der Gemeindegründung erzählt und wie sie zu kämpfen hatten und Tiefpunkte erlebten. Als sie dann in ihrem Frust ganz am Ende waren, meinten sie, sie werden jetzt ganz normales Gemeindemitglied, ohne dauernd was Neues starten zu müssen. ?das war der absolute Tiefpunkt“, meinten sie dann. Echt witzig! Deshalb liebe ich diese Treffen: man merkt, dass man nicht allein ist, dass andere auch kämpfen, aber dass trotzdem was dabei rauskommt.

Anbetung war wie immer hervorragend. Martin Bühlmann war gut drauf und hat das ganze super geleitet. Es ist rar heute, so was über einen Leiter zu sagen, aber bei Martin stimmt das. Christian Schwarz hat über Natürliche Gemeindeentwicklung und die 3 Farben geredet. Ich werde demnächst mal mehr über diesen Ansatz schreiben, denn da kommt schon viel rüber. Durch die viele Gespräche bin ich erst mal platt und muss mich beim Arbeiten regenerieren.

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gepostet von marlster am 1/10/2006 05:31:00 nachm..
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Wenn Gemeinden Geschichten erzählen

...dann geht was. Sehr kreativ und engagiert, was sie in Köln auf die Beine gestellt haben: 24-7 Köln.
 
"Köln pulsiert. Bunte Lichter überall. Autos rauschen. Bahnen stoppen. Menschen strömen … Zwei Wochen vor Weihnachten bringen wir die STILLE NACHT nach Ehrenfeld. Eine temporäre Café-Lounge mit einer Mini-Ausstellung zum Thema Stille Nacht. Warm. Gemütlich. Chillig. Plus abendliche Events. Der Keller wird in einen heiligen Ort verwandelt. Raum für kreatives Gebet."
 
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gepostet von marlster am 1/02/2006 10:40:00 nachm..
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Januar

Bisher sind die großen Feste an mir vorbei gerauscht. Ob Ostern, Weihnachten, Pfingsten oder Neujahr – ich habe die einzelnen Tage zwar dankbar erlebt, aber bei fast keinem Fest war eine richtige Vorbereitung dabei. Vielleicht liegt es am Vater-sein, aber ich habe mir gedacht, dass sich das ändern soll. Mit den Kindern geht man mehr durch eine Art kollektives Erleben, was eben auch die Vorbereitung auf die Feste mit einschließt. Und das ist gut.
 
Für Neujahr habe ich mir jetzt die Aufgabe gestellt, mal ernsthaft über Vorsätze nachzudenken. Nicht weil es jeder macht, sondern weil mein Alltag hektisch und voll ist, und ich kaum die Zeiten habe, über meine Schwerpunkte und Ausrichtungen nachzudenken. Also habe ich mir dieses Mal ein Account bei 43things angelegt und mir Ziele überlegt. Ich fand es extrem hilfreich, die Ziele in kurzen Worten aufzuschreiben. Dadurch muss man es besser durchdenken und sich auch festlegen.
 
Mir wurde relativ schnell klar, dass ich nicht nur ?Mehr“-Ziele haben kann. Das Leben ist ohnehin schon stressig, also kann ich mir nicht nur wieder große Ambitionen aufbürden. Der Erfolg meiner Ziele hängt daran, wie ich mein Leben vereinfachen kann. Also habe ich zunächst einige ?weniger“-Ziele gesetzt. Diese 5 Ziele sind dazu da, mir mehr Zeit und Fokus zu geben.
 
Als nächstes gab es ein paar Ziele, die bestimmte Aktivitäten in meinem Leben verbessern. Qualitäts-Ziele. Wenn ich schon bestimmte Sachen mache und Zeit damit verbringe, dann will ich sie wenigstens ganz und richtig machen. Auch da gibt es 5 Ziele.
 
Dann kamen die ?Mehr“-Ziele. Dinge, dich ich tun, lernen oder erleben will. Manches will ich gleich und unbedingt, anderes ist eher optional oder langfristig. Ich war etwas erschreckt, als ich 13 davon auf meiner Liste hatte. Wenn ich die irrelevanten davon raus nehme bin ich immer noch bei 8. Eigentlich zu viel, aber was soll man tun?
 
Diese Ziel-Liste nehme ich jetzt 1x im Monat in meinen GTD-Review, um sie auch während des Jahres am Leben zu halten.
 
[update]: habe gerade noch einen guten Artikel über Fokus und Ziele gelesen. Dabei geht es um eine zentrale Frage, um das meiste aus seiner Zeit zu machen: What's the best thing you could be working on, and why aren't you?
 
Das erinnert mich an das hier: “Love God, love people, and do what matters. Don't waste any time on anything else.”
 

gepostet von marlster am 1/02/2006 06:29:00 nachm..
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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.


|W|P|113846287019658329|W|P|Kaos-Kompetenz|W|P|marlin.watling@gmail.com1/29/2006 11:10:00 vorm.|W|P|Blogger dettijunior|W|P|echt sehr geiles wort, und auch sehr wichtige inhalte die sich hinter diesem wort verbergen.

Ich halte kinder bekommen auch für ne gute vorbereitung, ich mach sowas ähnliches ja beruflich. Und es ist wirklich zentral den aktuellen prozess zu bewerten, schlüsse zu ziehen und direkt um zu setzten. klappt das nicht nehemen die kids das ruder in die hand und schmeißen dir deinen plan über bord.
ist also fast egal ob du in einer business-konferenz sitzt oder was mit kids machst.2/02/2006 11:57:00 vorm.|W|P|Anonymous Matthias Vering|W|P|Bei Bonhoeffer, der Chaos-Kompetenz wirklich gefüllt hat in und mit seinem Leben, habe ich ein schönes Wort dazu gefunden:

Nicht das Beliebige,
sondern das Rechte tun und wagen.
Nicht im Möglichen schweben,
das Wirkliche tapfer ergreifen.
Nicht in der Flucht der Gedanken,
allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern
hinaus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gott
und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wir deinen Geist
jauchzend empfangen.2/02/2006 01:56:00 nachm.|W|P|Blogger marlster|W|P|Danke für die Kommentare. Das Gedicht gefällt mir sehr gut! Gottes Wille ist ein Sturm. Passend!2/02/2006 06:19:00 nachm.|W|P|Blogger cat-zle|W|P|das Wort ist sooooo cool!!!
Jetzt weiß ich was ich mir als nächstes anschaffen sollte - Kinder? nee, Kaos-Kompetenz!
Geht das auch ohne Kids? Fühl mich für sowas grad noch ned bereit *g*...

PER ASPER AD ASTRA
- durch Schwierigkeiten zu den Sternen2/02/2006 06:21:00 nachm.|W|P|Blogger cat-zle|W|P|ups... hatte "ASPERA" gemeint1/22/2006 08:03:00 vorm.|W|P|marlster|W|P|Diese Woche war wieder so eine, wie ich mir vornehme, sie nicht zu führen. Zu viel zu tun, zu lange am Computer, zu wenig ungeteilte Aufmerksamkeit. Aber wenn Gemeinde neben Familie und Beruf läuft, geht es wohl ab und zu nicht anders.

Gestern hatten wir zum ersten Mal "Connect - die Vineyard Heidelberg kennenlernen". Das ist eine Art Mitgliedskurs und Visions-Meeting. Zunächst haben wir morgends mit der Geschichte der Vineyard verbraucht: Jesus People, Loonie Frisbee, Keith Green, John Wimber usw. Dann wie wir in Heidelberg entstanden sind und unsere 7 Träume. Mittags ging es dann um die Grundannahmen, warum wir Hoffnung haben, dass Gemeinde was wird. Da gibt es mal einen eigenen Post darüber. Außerdem wie wir Wachstum im Glauben verstehen und was wir an Möglichkeiten anbieten. Schöner Tag, vor allem die Geschichte hat viele begeistert.

Freitag abend waren ein paar von uns in der Nähe von Frankfurt, um auf einer Reich-Gottes-Konferenz Anbetung zu leiten. Es war wie immer in der Gemeinde sehr minimalistisch: Gitarre und Cajon (Jens). Mir fällt auf, dass es so oft unkomplizierter ist und Leute auch sehr gut Zugang zu Gott finden (siehe Ricks Kommentar).

Heute Abend haben wir wieder Anbetungsabend und wir werden über Identität von Mann und Frau reden. Gefährliches Thema, aber auch andere Stellen stellen in dem Zusammenhang Fragen.

Kennt ihr schon den iPod Invisa?

Buch.. excellent protestant congregations // wilkes
Musik.. stand up // dave matthews
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|W|P|113791411815955216|W|P|Wochen Ende|W|P|marlin.watling@gmail.com1/26/2006 01:23:00 nachm.|W|P|Blogger manu|W|P|hi marlin, wollt mich längst schon bei dir melden. war letztes wochenende leider doch unterwegs und konnte daher nicht kommen. wann sind die nächsten termine? bin schon gespannt, lieben gruß, manu1/14/2006 11:49:00 vorm.|W|P|marlster|W|P|Kultur
Globalrichlist - Wie reich bist du im Vergleich zur Welt?
München - der neue Spielberg-Film, auf den ich mich freue.
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10 Web-Trends, die 2006 sterben sollten. So wahr!
Taggen mit Furl und Delicious in Harmonie.
Die am meist-gebloggten Bücher in 2005.

Spiritualität
Die große Stille - ein stiller Kinofilm über die Zisterzienser.
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Musik.. dubh // ikon
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|W|P|113723667300795150|W|P|Samstags-Menü|W|P|marlin.watling@gmail.com1/10/2006 05:45:00 nachm.|W|P|marlster|W|P|
Das Internet macht richtig Spaß, wenn man findet, was man sucht. Ich habe wahrscheinlich 60% meiner Diplomarbeit mit Google, Google Scholar und Amazon geschrieben. Für viele ist es aber auch Frust und Zeitverschwendung, an die richtigen Informationen zu kommen. Hier ein paar Tipps, um die Wellen der Wissensflut zu reiten:
 
Präzise sein
Zunächst muss man sich mal klarmachen, was man will. Das scheint zwar banal, aber häufig ist die Frage schwammig. Da bei einer Suche der Input den Output bedingt, muss man sich klar überlegen was man wissen will. Gebe ich zum Beispiel [Emerging Church] ein und will wirklich wissen, was die Definition ist, werde ich wohl nicht schnell fündig. Besser wäre [definition emerging church] oder [“definition of emerging church“].
 
Einschränken
Die präzise Frage ermöglicht erst, dass man die Suchergebnisse einschränkt. Google liefert die schnell ein so großen Haufen an Informationen, dass du die Suche aufgibst. Also musst du limitieren. Dazu sind die Google-Operators zu empfehlen. Hier sind meine häufigsten Google-Tricks:
- Anführungszeichen: schränken einen bestimmten Ausdruck ein und suchen nur nach diesem. Wenn ich zB ein Lied suche (mit Akkorden), gebe ich die gesamte Zeile in Anführungszeichen ein. [?Your mercy falls with the rain“ + chords].
Datei-Format: wenn ich eine gute Zusammenfassung will, suche ich nach PowerPoints [?emerging church“ filetype:ppt]; geht es um wissenschaftliche Texte, dann eher PDFs [?emerging church“ filetype:pdf].
Ähnliches: wenn eine Seite in die richtige Richtung geht, aber noch nicht genug Infos liefert, such ich nach Seiten, die ähnlich sind [reladted:37signals.com]. Das funktioniert nur bei spezifischen Seiten wie Software-Anbietern usw, nicht bei News-Seiten.
Titelsuche: manche Wörter werden zu häufig gebraucht und daher ist gut, wenn man sie nur auf die Titelsuche bezieht. [church intitle:emerging].
 
Spuren hinterlassen
Wenn man im Web auch mal ziellos unterwegs ist, trifft man doch häufig auf Input, der interessant ist. Es ist hilfreich, wenn man dabei seine Spuren hinterlässt und interessante Artikel speichert oder markiert. So kann man in der Zukunft wieder darauf zugreifen. Furl erlaubt, kostenlos Webseiten zu speichern, so dass diese auch in der Zukunft erhalten bleiben, wenn ein Autor sie aus dem Internet nimmt. Das ist sehr hilfreich, genauso wie die Möglichkeit, das Archiv voll im Text zu durchsuchen und Tags zu setzen. Delicious erlaubt ein einfaches Taggen von gelesenem Material. Beim verfolgen dieser Tags kann man auf neuen Input stossen und somit ein weiteres Netz spannen. Zusätzlich schicke ich mir selbst Links, die ich interessant finde, um sie dann auf dem Blog zu veröffentlichen wenn ich einen Link-Post mache.
[Update] habe meine Delicious, Furl und letzten Delicious Tags (RSS) auf meiner Seite angebracht.
 
Viel lesen
Todays readers will be tomorrows leaders – es gibt einfach keine Abkürzung anders als sich regelmäßig mit Input zu versorgen. Die Kunst ist, viel zu lesen ohne viel zu lesen. Im Prinzip muss man es schaffen, sich die wichtigsten Info-Quellen anzuzapfen und diese dann regelmäßig zu überfliegen. Wir Deutsche haben immer das Gefühl alles lesen zu müssen. Häufig ist genug, die Überschrift zu kennen und wenn man will kann man noch tiefer einsteigen. Ich habe also viele Input-Quellen, die ich häufig nur überfliege. Hier sind meine Favoriten:
Newsgator: hier lesen ich unzählige Blogs. Mit der Online-Version sammelt Newsgator mir alle Veröffentlichungen, die ich angegeben habe per RSS. Ich habe drei Ordner: deutsch-christlich; englisch-christlich und lifestyle-kultur. Ich lese sie in der Reihenfolge und hake sie ab wenn ich drübergeflogen bin.
Delicious: auch hier gibt es eine Inbox, die mir Beiträge zu Tags sammelt, die ich gesetzt habe. Manche Themen und manche Leute interessieren mich, so dass ich alles mitbekommen will, was darüber gesagt wird. Z.B. was über worship geschrieben wird oder was Johannes so interessant findet.
- Protale: es gibt einige Seiten, die wie Magazine Artikel zu bestimmten Themen veröffentlichen. Ich lesen für Gemeindegründung Cutting Edge, für Firma und Führung Fast Company, für Fußball kicker, für christlichen Lebensstil Relevant Magazine und für emergent-Zeug Allelon und theOoze.
 
Die Meister kennen
In jedem Bereich gibt es Meinungs- und Informationsführer. Ähnlich wie Portale tragen diese einen ganzen Info-Bereich zusammen und ersparen so viel Arbeit. Tallskinnykiwi hat fast alles, was an emerging church abgeht; jordoncooper hat einen superweiten Horizont usw. Aber auch sehr bekannte Seiten sind Meister der Informations-Findung:
Amazon: die US-Version erlaubt häufig das Suchen im Buch. Dadurch kann man Referenzen aus Büchern ziehen. Und ein Buch linkt zu anderen, so dass man von Autor zu Autor springt und so zu Standardwerken kommen kann.
Wiki: ein Riesen-Lexikon, in dem zu fast allem ein paar gute Takte und interessante Links sind. Sehr gut, wenn man Biografien will, Definitionen, Bilder oder ähnliches.
Looksmart’s Findarticles: hier sind Veröffentlichungen aus Zeitschriften, Journals usw durchsuchbar. Sehr gut für eine wissenschaftliche Suche oder mehr Hintergrund.
Sonstige Datenbank: zu fast jedem Bereich gibt es Datenbank und Spezialisten. Google Books (Buchsuche) finde ich genauso geil wie Google Scholar (Publikationsindex), Google Glossary (Definitionen), Google Blogsuche (Blogsuche), Flickr (Bildersuche) usw.
 
Um Hilfe bitten
Letztlich kann man auch das nicht-elektronische Netzwerk gut zur Hilfe nehmen. Die meisten Leute sind wirklich hilfsbereit und haben oft Informationen, die man vergeblich sucht. Johannes hat mir mehr als einmal bei meinem Mac-Einstieg geholfen.
 
Ich hoffe, der kleine Artikel hat etwas zur besseren Suche geholfen. Heute sind wir fast alle Wissensarbeiter und es ist Job (und letztlich Kohle und Weiterkommen), dass wir auf die richtigen Informationen zugreifen können. So viel ist heute vorhanden. Es liegt an uns, die Information zu nutzen. Jetzt würde mich noch interessieren, was für Tools ihr benutzt, um euch durch den Wissensjungle zu schlagen…
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|W|P|113691150435356622|W|P|Wer sucht, der findet|W|P|marlin.watling@gmail.com1/10/2006 06:09:00 nachm.|W|P|Anonymous Hufi|W|P|Vielen Dank!
Super Überblick mit vielen guten Ideen. Und eine Bestätigung meiner Gedanken in vielen Punkten :-).1/12/2006 10:58:00 nachm.|W|P|Blogger storch|W|P|sehr geil. danke. manches war tatsächlich neu. das mit furl werde ich mir mal ansehen. ich finde es immer sehr schwierig, wissen zu archivieren. da ich sehr viel papier lesen (3000 bücher daheim) und das netz noch dazu kommt ist es schwer, den überblick zu behalten - gerade wenn die verweise medienübergreifend sind.1/14/2006 08:19:00 vorm.|W|P|Blogger Laas|W|P|Hi M.
wo wir schon vom Suchen und Finden sprechen, mal Zeit für ein kleines Dankefön. Dein Blog ist 2005 eine inspierierende Quelle meines Horizonts geworden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und auf mehr Zeit mit dir und "dem Clan." Keep posting...!
Grüße aus S.1/21/2006 01:32:00 nachm.|W|P|Blogger markus|W|P|ein bisschen spät, aber trotzdem: sehr coole zusammenfassung! hilft!! :) Danke.1/10/2006 05:31:00 nachm.|W|P|marlster|W|P|

Die letzten 4 Tage war ich auf der Leiterkonferenz von Vineyard im Osten Berlins. Es war richtig cool, Freunde und Weggefährten wieder zu treffen. An einem Abend hat ein Paar aus ihrem Alltag aus der Gemeindegründung erzählt und wie sie zu kämpfen hatten und Tiefpunkte erlebten. Als sie dann in ihrem Frust ganz am Ende waren, meinten sie, sie werden jetzt ganz normales Gemeindemitglied, ohne dauernd was Neues starten zu müssen. ?das war der absolute Tiefpunkt“, meinten sie dann. Echt witzig! Deshalb liebe ich diese Treffen: man merkt, dass man nicht allein ist, dass andere auch kämpfen, aber dass trotzdem was dabei rauskommt.

Anbetung war wie immer hervorragend. Martin Bühlmann war gut drauf und hat das ganze super geleitet. Es ist rar heute, so was über einen Leiter zu sagen, aber bei Martin stimmt das. Christian Schwarz hat über Natürliche Gemeindeentwicklung und die 3 Farben geredet. Ich werde demnächst mal mehr über diesen Ansatz schreiben, denn da kommt schon viel rüber. Durch die viele Gespräche bin ich erst mal platt und muss mich beim Arbeiten regenerieren.

Technorati Tags : , , , , , |W|P|113691067679558754|W|P|Berlin|W|P|marlin.watling@gmail.com1/10/2006 10:45:00 nachm.|W|P|Blogger rick|W|P|We missed you. Welcome back and we look forward to your "gleanings" from the meeting.1/02/2006 10:40:00 nachm.|W|P|marlster|W|P|
...dann geht was. Sehr kreativ und engagiert, was sie in Köln auf die Beine gestellt haben: 24-7 Köln.
 
"Köln pulsiert. Bunte Lichter überall. Autos rauschen. Bahnen stoppen. Menschen strömen … Zwei Wochen vor Weihnachten bringen wir die STILLE NACHT nach Ehrenfeld. Eine temporäre Café-Lounge mit einer Mini-Ausstellung zum Thema Stille Nacht. Warm. Gemütlich. Chillig. Plus abendliche Events. Der Keller wird in einen heiligen Ort verwandelt. Raum für kreatives Gebet."
 
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|W|P|113623804789731763|W|P|Wenn Gemeinden Geschichten erzählen|W|P|marlin.watling@gmail.com1/02/2006 06:29:00 nachm.|W|P|marlster|W|P|
Bisher sind die großen Feste an mir vorbei gerauscht. Ob Ostern, Weihnachten, Pfingsten oder Neujahr – ich habe die einzelnen Tage zwar dankbar erlebt, aber bei fast keinem Fest war eine richtige Vorbereitung dabei. Vielleicht liegt es am Vater-sein, aber ich habe mir gedacht, dass sich das ändern soll. Mit den Kindern geht man mehr durch eine Art kollektives Erleben, was eben auch die Vorbereitung auf die Feste mit einschließt. Und das ist gut.
 
Für Neujahr habe ich mir jetzt die Aufgabe gestellt, mal ernsthaft über Vorsätze nachzudenken. Nicht weil es jeder macht, sondern weil mein Alltag hektisch und voll ist, und ich kaum die Zeiten habe, über meine Schwerpunkte und Ausrichtungen nachzudenken. Also habe ich mir dieses Mal ein Account bei 43things angelegt und mir Ziele überlegt. Ich fand es extrem hilfreich, die Ziele in kurzen Worten aufzuschreiben. Dadurch muss man es besser durchdenken und sich auch festlegen.
 
Mir wurde relativ schnell klar, dass ich nicht nur ?Mehr“-Ziele haben kann. Das Leben ist ohnehin schon stressig, also kann ich mir nicht nur wieder große Ambitionen aufbürden. Der Erfolg meiner Ziele hängt daran, wie ich mein Leben vereinfachen kann. Also habe ich zunächst einige ?weniger“-Ziele gesetzt. Diese 5 Ziele sind dazu da, mir mehr Zeit und Fokus zu geben.
 
Als nächstes gab es ein paar Ziele, die bestimmte Aktivitäten in meinem Leben verbessern. Qualitäts-Ziele. Wenn ich schon bestimmte Sachen mache und Zeit damit verbringe, dann will ich sie wenigstens ganz und richtig machen. Auch da gibt es 5 Ziele.
 
Dann kamen die ?Mehr“-Ziele. Dinge, dich ich tun, lernen oder erleben will. Manches will ich gleich und unbedingt, anderes ist eher optional oder langfristig. Ich war etwas erschreckt, als ich 13 davon auf meiner Liste hatte. Wenn ich die irrelevanten davon raus nehme bin ich immer noch bei 8. Eigentlich zu viel, aber was soll man tun?
 
Diese Ziel-Liste nehme ich jetzt 1x im Monat in meinen GTD-Review, um sie auch während des Jahres am Leben zu halten.
 
[update]: habe gerade noch einen guten Artikel über Fokus und Ziele gelesen. Dabei geht es um eine zentrale Frage, um das meiste aus seiner Zeit zu machen: What's the best thing you could be working on, and why aren't you?
 
Das erinnert mich an das hier: “Love God, love people, and do what matters. Don't waste any time on anything else.”
 
|W|P|113622295681105590|W|P|Januar|W|P|marlin.watling@gmail.com-->