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NT Wright - der offene 5. Akt


Ich bin weiterhin an NT Wrights Buch „The New Testament and the people of God“ dran. Was mich weiterhin bereichert ist NTs Betonung von Geschichte. Er webt die unterschiedlichen Ereignisse der Bibel und die Existenz der Kirche in eine große Geschichte zusammen (Meta-Narrative). Hier ist ein sehr interessanter Vergleich mit einem klassischen Drama:

„Nehmen wir mal an, es gibt ein Shakespeare-Drama, von dem der fünfte Teil weitestgehend verloren ist. Die ersten vier Akte geben uns so viel Charakter, so viel Dynamik und Geschichte, dass man generell der Meinung ist, das Stück sollte aufgeführt werden. Aber es scheint falsch, den fünften Akt niederzuschreiben und sich für immer festzulegen. Es würde das Drama auf ein Ende festlegen und Shakespeare zu etwas zwingen, das nicht unbedingt sein eigen ist. Es wäre besser, die Schlüsselrollen an Akteure zu geben, die ihr Handwerk verstehen, sich sensibel in Situationen einfühlen und Shakespeare gut kennen. Sie würden sich mit den ersten vier Akten vertraut machen und dann den fünften Akt selbst ausarbeiten.

Was ist das Ergebnis? Die ersten vier Akte wären autoritativ… Das heißt aber nicht, dass sie das gleiche im fünften Akt wiederholen. Vielmehr ist in den 4 Akten der Kern und die Vorwärtsbewegung für einen erfolgreichen Abschluss enthalten. Die Akteure müssten frei und verantwortlich in die ersten vier Akte eintauchen, um die Strömungen der Geschichte am Ende mit Innovation und Konsistenz zusammenzuführen…

Es ist möglich, die biblische Geschichte als ein 5-Akt-Drama zu sehen: 1. Schöpfung; 2. Sündenfall; 3. Israel; 4. Jesus. Die Verfassung des Neuen Testaments wäre dann die erste Szene des 5. Aktes und enthält Andeutungen, wie die Geschichte enden wird… es wird angedeutet, was das Ende ist, ohne alle Zwischenschritte zu zeigen. Die Kirche lebt unter der Autorität der ersten 4 Akte und wir aufgefordert, die Geschichte zu Ende zu improvisieren…

Teil der Aufgabe im 5. Akte ist, zu reflektieren, zu betonen und die Signifikanz der ersten 4 Akte hervorzuheben; vor allem Akt 4 im Lichte von Akt 1-3… Glaubwürdige Improvisation in der Gegenwart bedeutet, sich geduldig und detailliert mit den vorhergegangen Ereignissen auseinanderzusetzen, indem man versteht, was für eine Absicht die Handlungen zuvor hatten.“ (Seite 140-143).

Auf Englisch: hier, hier.

Buch.. the new testament and the people of god // nt wright
Musik.. all in their hands // lamb
Ort .. schwetzingen

gepostet von marlster am 1/31/2006 08:45:00 nachm..

1 kommentare:

Am 1/31/2006 10:25:00 nachm., meinte Blogger BON-Arne ...

Ja ist cool. Man kommt zu einem völlig neuen Verständnis der Bibel. Und es erklärt zum Beispiel warum sich die Bibel "am Anfang des 5. Aktes" noch nicht entschieden gegen Sklaverei ausspricht, wir aber alle das Gefühl haben, uns dagegen zu vehement zu stellen.

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.