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NT Wright – die revolutionäre Ansage vom Reich Gottes

Wie im letzten NT-Wright-Post geschrieben, betont NT Wright den jüdischen Hintergrund für die Taten und Ansagen Jesus. Jesus hat die Ansage „Das Reich Gottes ist nah“ als eine Art Slogan benutzt. Für die Juden im ersten Jahrhundert war klar, dass es sich hier um einen revolutionären Anspruch gehandelt hat:

"Der Ausdruck „das Reich Gottes“ hat eindeutig die Hoffnung vermittelt, dass YHWH innerhalb der Geschichte handeln würde, um Israel zu erlösen; es hat die Frage adressiert, warum er so lange auf sich warten lässt; und die Agenda dargelegt, dass die mit wachsamen Herzen nicht nur auf ihn warten sollten, sondern auf irgendeine Art aktiv werden sollten. Der Gedanke, dass YHWH König würde, hat eine klare revolutionäre Ansage, dass bestimmte andere vor dem Abstieg waren. Caesar sicherlich. Herodus vielleicht. Die aktuellen Priester höchstwahrscheinlich. Wenn YHWH König ist, wird Israel ordentlich regiert, durch die Leiter, die von YHWH bestätigt sind, die Gerechtigkeit für Israel und Gericht für die Nationen bringen würden.

Der Gedanke, dass der wahre Gott König wird, war stark mit dem Gedanken einer heiligen Revolution verbunden. „Kein König außer Gott!“ war der Slogan der Revolutionäre. Es gab ihnen den Mut, undenkbares zu tun… Monotheismus und Erwählung waren die Eckpfeiler einer Geschichte mit großer Hoffnung: es gab einen Gott, der Israels Gott war, und er würde bald handeln und sich zeigen. Israel würde aus dem Exil zurückkommen; das Böse (vor allem das Heidentum und perverse Formen des Judentums) würde untergehen; YHWH würde wieder nach Zion kommen… In der Zwischenzeit galt es, den Sabbat zu halten, der alle an das Ende der Woche erinnert, an dem ein Tag der Ruhe und des Wohlstands kommt. Es gab Feste, vor allem Passah, an denen Israel feierte, dass sie das freie Volk des souveränen Gottes waren, der ihnen Land gab und die Feinde klein machte. Symbolische Akte hielten die Geschichte am Leben.

So hat Israel Woche um Woche, Jahr um Jahr die Erinnerung wach gehalten, was YHWH in der Vergangenheit getan hat, um seine Macht zu zeigen, und die Hoffnung, dass sein Reich bald kommen und sein Wille getan werde… Es ist daher wenig verwunderlich, dass ein Prophet, der über die Ankunft von Gottes Reich sprach, ein offenes Ohr bei der Bevölkerung gefunden hat. Das war die Geschichte, auf die sie gewartet haben; oder es war die richtige und erwartete Beendigung der Geschichte, die sie durchlebten. Die Geschichte hatte folgende Grundpfeiler:

1. Der erste Tempel, erbaut von Salomon, war der Ort, an dem YHWH wohnte. Zuvor hatte er im Zelt der Begegnung in der Wüste gewohnt, aber jetzt war der Tempel sein zuhause.

2. Tempel und Königtum gehören zusammen. Der Tempelbauer ist der wahre König, und umgekehrt.

3. Der Tempel war das Zentrum der Welt – sowohl lokal als auch geistlich. Dort wohnte Gott und Himmel und Erde trafen zusammen.

4. Die Zerstörung des Tempels durch die Babylonier war eine totale Katastrophe – politisch und geistlich. Die einzige Erklärung war, dass Gott den Tempel verlassen hat.

5. Der Wunsch nach Rückkehr aus dem Exil war gleich der Hoffnung, dass YHWH wieder nach Zion kommt. Das bedeutet, seine Feinde zerschlagen (Babylon), den Tempel wieder aufrichten, und das wahre Königtum aufbauen.

Es kann nicht überbetont werden, dass der Ausdruck „das Reich Gottes“ diese gesamte Geschichtsentwicklung im Sinn hatte. Jeder Versuch, das aus dem jüdischen Kontext zu ziehen, würde eine Ganzheit in Einzelteile aufteilen, die dann einzeln verändert und letztlich die relevanten Texte missverständlich machen würde."

(Jesus and the victory of God -- S.203-206 -- )

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gepostet von marlster am 6/18/2006 11:59:00 nachm..

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