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NT Wright - Wunder als Shalom

Wie schon in dem Post gestern geht es NT Wright darum, die Aktionen im Zusammenhang mit der Geschichte Israels zu verstehen. Er geht davon aus, dass Wunder nicht nur Spektakel waren, die Menschen beeindrucken sollten. Vielmehr waren sie Zeichen von Gottes Reich und zeigten, wie Jesus Außenstehende in dieses Reich mit aufnahm.

"Eine Art, wie die Zeichen von Jesus verstanden wurden, war sicherlich als Zeichen der Erfüllung der erwarteten Verheißungen. Für einen Juden des 1. Jahrhunderts sahen die Heilungen, die ein Großteil der Wunder von Jesus ausmachten, wie eine Wiederherstellung für Menschen in den Bund Israels aus, die durch Krankheit oder sonst wie rituell unrein waren. Die Heilungen haben damit den Stellenwert wie die Akzeptanz der Sünder - und das war, was Jesus damit beabsichtigte. Er hat nie Wunder vollbracht, um zu beeindrucken. Die Heilungswunder Jesu müssen als Erfüllung von Shalom gesehen werden - Ganzheit für die, denen es fehlte, und damit nicht nur körperliche Heilung sondern erneuerte Mitgliedschaft als Volk YHWHs. Es ging um eine Erneuerung der Gemeinschaft für die in verbannten Kategorien wie Blinde, Taube, Leprakranke, Tote, die blutflüssige Frau und Samaritaner."

(Jesus and the victory of God -- S.191 -- )

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gepostet von marlster am 6/02/2006 04:16:00 nachm..

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.