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schreiben lernen


Als die Jungs von Pixar ihr erstes Filmprojekt durchziehen wollten hatten sie ein Problem. Sie waren Geeks. 250Px-Pixar Sie hatten ihre Karriere damit verbracht, dem Computer die 3D-Animation beizubringen. Zunächst in einem Appartment in New York, bis sie dann von George Lucas gekauft wurden. Dieser hatte technische Visionen, kümmerte sich aber nie um das 3D-Zeug, weil er mit Star Wars ein besseres Pferd im Rennen hatte. Also entwickelten die Techies vor sich hin in der Hoffnung, irgendwann etwas besseres als Zeichentrick zu liefern. Als Lucas dann in einer Krise steckte, kam der Apple-Chef Steve Jobs daher und schnappte sich das ambitionierte Projekt und nannte es Pixar. Mit ihm hatten sie Marketing-Power und einen weiteren visionären Chef. Sie feilten an ihrer Technik und kamen dem nahe, dass sie einen Kurzfilm drehen wollten. Das Problem: sie konnten keine Geschichten erzählen.



Es ist die Angst vor dem weisen Blatt. Das Gefühl, nach dem Schreiben, dass alles irgendwie nicht passt. Also fragten John Lasseter und die anderen Pixar-Entwickler, wer ihnen denn helfen könne, Geschichten erzählen zu lernen. Robert McKee war die Antwort. Also machten sie seine Story-Seminare mit; und produzierten von nun an einen Oscar nach dem anderen.





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Eigentlich keine schlechte Geschichte. Und so habe ich mir vor einem Jahr selbst das Buch "Story" zugelegt, um ein bisschen Technik in mein Zeilenverfassen zu bringen. (Story gibt es auch mp3-mäßig hier). Das Buch ist nicht wirklich sexy, aber welches Werkzeug ist das schon. Und so habe ich zum ersten Mal angefangen, mit Charakter, Wachstum und Konflikt zu schreiben. Das Material von Dramatica ist ähnlich und ihre Audio-Seminare fassen die Konzepte ganz gut zusammen.




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Als nächstes kam dann der Helden-Mythos dran. Bei einem Freund habe ich in einer Predigt aufgeschnappt, dass die Berufung von Luke Skywalker und König David den gleichen Schritt folgte: alltägliches Leben - Ruf zum Abenteuer - Widerstand - Treffen mit Mentor usw (Predigt dazu). Der Helden-Mythos scheint in vielen Kulturen in vielen Geschichten ihren Niederschlag zu finden. Also habe ich mir Joseph Campbell geholt, um in der Struktur etwas besser zu werden.



Zuletzt habe ich etwas Amazon-gegoogelt, um noch etwas spezifischer fürs Schreiben Technik zu bekommen. Mir wurde geraten, the Art of Dramatic Writing von Lajos Egri als auch Wie man einen verdammt guten Roman schreibt von James Frey reinzuziehen. Gesagt getan. Und wieder eine Reihe von Tipps für besseres Schreiben. Diese Techniken sind nicht nur billige Tricks zum Anwenden, sondern sie zwingen mich nachzudenken: was ist meine Kernaussage? warum glaube ich daran? wo ist der Konflikt? wie löst sich der Konflikt? wie wachsen die Charaktere? warum funktionieren Alternativen nicht? Denken ist schwere Arbeit, vor allem wenn man 60 Seiten auf einmal durchdenken will.




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gepostet von marlster am 5/09/2006 06:59:00 nachm..

2 kommentare:

Am 5/10/2006 11:29:00 vorm., meinte Blogger storch ...

vielen dank. das war ein interessanter artikel. ich denke, dass ich an dem thema bei gelegenheit weiter recherchieren werde!

 
Am 5/10/2006 10:01:00 nachm., meinte Blogger marlster ...

Ja, wenn du Anfangen willst und nur ein Buch brauchst, dann nimm das von James Frey. Da ist vieles zusammengefasst.

 

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