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Gemeinde transformieren: Church of the Saviour in Washington DC (Teil 1)

Vor kurzem bin ich auf einen Artikel über eine kleine, einflussreiche Gemeinde in Washington D.C. gestoßen, die einige wichtige Lektionen enthält. Die Gedanken sind so hilfreich, dass ich den Artikel übersetze. Hier ist das Intro und die erste Lektion:

1944 wurde ein junger Mann aus Lynchburg, Virginia durch die Höllen des Krieges geformt. Gordon Cosby war ein Kaplan im 2. Weltkrieg. Er war in der Ardennenoffensive und am Tag der Landung der Alliierten in der Normandie (D-Day) mit dabei, was seinen Dienst und seine Berufung sehr geformt hat. Fast jeden, den er am D-Day beraten hat, würde innerhalb von Stunden sterben, und jeder wusste das auch. Obwohl viele von ihnen in christlichen Gemeinden aufgewachsen waren, wussten die meisten dieser jungen Männer nicht, was sie über Gott glaubten und was mit ihnen nach dem Tod passieren würde. Einer von ihnen sagte: „Kaplan, ich bin froh, dass sie da sind. Ich habe das starke Gefühl, dass ich heute Abend sterben werde. Ich kenne Gott nicht. Erzählen sie mir von Gott. Geben sie mir nicht das übliche Zeug. Wenn es einen Gott gibt, werde ich ihm in den nächsten vier Stunden begegnen. Fangen sie an zu reden“. Gordon überprüfte die Liste der Gefallenen am folgenden Tag. Der Mann war tot. Er kam zu der Überzeugung, dass es egal war, ob er den Rest seines Lebens mit einer Person arbeiten würde, oder zwei, oder drei, oder fünf. Es war entscheidend, ob diese Personen von Jesus verändert wurden.

Jahre danach dachte Gordon über die Art von Kirche nach, die er sich vorstellte, als er vom Krieg zurückkam: „Der christliche Glaube sollte einen Unterschied im Leben einer Person machen, und das sollte mein Dienst sein. Als ich nach Washington zurückkam, hatte ich ein Ziel. Wir wollten sehen, was Gott in einer Gemeinschaft von hingegebenen Leuten machen kann. Dies würde nicht eine Gemeinschaft sein, die sich zurück zieht und die Gesellschaft, wie wir sie kennen, verlässt, sondern die unter den Menschen lebt. Die Hingabe in unserem Leben würde radikal sein und unsere Verbindlichkeit würde so real sein, dass der Heilige Geist daraus eine Gemeinschaft des Glaubens formen kann. Daraus würde Beziehung entstehen, die anders ist, und die Gott in einer wunderbaren Weise benützen würde, um sein Reich auszubreiten.“

Mit seiner Frau Mary begann Gordon vor 50 Jahren die Church of the Saviour im Stadtgebiet von Adams Morgan mit nur drei anderen Personen. Sie fühlten sich zu einer besonders kraftvollen Form der Lokalgemeinde berufen, die im Kern ihres persönlichen und gemeinschaftlichen Wesens folgende Dinge hatte: eine Gemeinschaft der Jüngerschaft, Dienst an den Armen, kontemplatives Gebet, Berufung, Widerstand gegen ungerechte soziale Strukturen, betonte christliche Erziehung, und einen Lebensstil von Einfachheit und Opfer.

Durch ein treues Ausleben dieses Gemeindemodells über fünf Jahrzehnte, wurde durch diese Gemeinde Dutzende von Initiativen in Washington DC gestartet. Über 80 davon bestehen heute noch. Darunter sind:

  • Krankversorgung für Menschen ohne Versicherung
  • Bau eines Krankenhauses für Obdachlose zur Aufnahme stationärer Patienten
  • Gründung der besten Alkohol- und Drogenrehabilitation in der Stadt
  • Berufsförderung für Tausende von Leuten
  • Wohnungen für Einkommensschwache in 10 verschiedenen Häuserkomplexen
  • Das erste christliche Kaffeehaus im Land
  • Kinder- und Jugendprogramme
  • Gemeindezentrum für Kunst
  • Hospiz für AIDS-Leidende
  • Verschiedene Sozialprogramme für Jugendliche
  • Schulungen für Eltern und Familien
  • Programme zur Erwachsenenbildung
  • Und vieles mehr…

Zusammen haben diese Dienste ein Jahresbudget von über 10 Millionen Dollar. Das ist sehr beeindruckend, vor allem wenn man sieht, dass diese alles aus einer kleinen Gruppe von Leuten entstand, die sich Christus hingaben, und Gemeinschaft und Gebet als die Grundlage ihrer Arbeite nahmen. Und die Church of the Saviour ist klein geblieben.

In den letzten 50 Jahren war die Church of the Saviour nie größer als 150 Mitglieder. Als sie Mitte der 70er diese Größe erreichten, teilten sie sich in 6 kleine Gemeinden, so dass sie weiter tiefe Gemeinschaft erleben konnten, die nur in kleinen Gruppen möglich ist. Seither sind noch weitere Gemeinden entstanden, so dass es 10 kleine Gemeinden gibt, die zwischen 4 und 30 Mitglieder haben.

Als sie 1997 das 50-jährige Jubiläum der Church of the Saviour feierten, sahen sie, dass die Zukunft in diesen verteilten Gemeinden und Diensten lag. Sie entschieden sich, dass ein zentrales Organ dieser Tradition aufgelöst würde. Es gibt zwar noch starke Verbindungen zwischen den einzelnen Gruppen, aber keine zentrale Gemeinde mehr. Wenn jemand die Church of the Saviour in Washington DC besuchen will, wird er sie so nicht finden. Er wird aber eine Zahl von Gruppen finden, die in der Tradition der Church of the Saviour leben und dienen.

Weil die Geschichte so reich ist und noch immer so viel passiert, kann man viel von ihnen lernen. Deshalb spreche ich hier so, als ob es die Church of the Saviour noch immer gibt, aber eigentlich meine ich die Tradition der Church of the Saviour und ihre bleibende Frucht.

1. Die Kraft der “Berufung”

Einer der herausragenden Aspekte der Church of the Saviour ist ihr Verständnis von „Berufung“, nämlich dass Gott jeden von uns zu einer Aufgabe beruft, die einfach, unmöglich und zum Wohl von anderen ist. Sie glauben wirklich (und lehren das oft), dass jede Person die Fähigkeiten hat, mit der Hilfe Gottes und anderen, das Unmögliche zu tun. Alle der über 80 Dienste, vom kleinsten bis zum größten, begannen mit einer Person, die das Gefühl hatte, dass Gott sie dazu berufen hatte.

Wenn eine Person das Gefühl hat, berufen zu sein, und eine andere Person findet, die auch von Gott zu dieser Aufgabe berufen wurde, dann formen sie eine Missionsgruppe für Gleichgesinnte. Dadurch kommt Vision von der Basis und nicht nur von der Gemeindeleitung.

Cosby meint: „Wir alle sollten lieber rausfinden, zu was wir wirklich berufen sind, und dann das tun, egal was es kostet. Wenn du deine Verantwortungen aufgeben musst, dann gib sie auf; wenn die Gemeinde zerfällt, dann sei es eben so. Wir müssen wirklich rausfinden, was wir wirklich tun wollen, denn alles andere hilft den Leuten nicht irklich.“

Lektionen 2-9 folgen…


gepostet von marlster am 10/25/2004 11:40:00 vorm..

1 kommentare:

Am 10/30/2004 09:21:00 nachm., meinte Anonymous Anonym ...

sehr geil. der gedanke, dass es keine gemeinsamme gemeinde mehr gibt is zwar hart aber ich denke genau das ist der punkt. um etwas bewegen zu können sei es in der gemeinschaft oder in der gesellschaft muss man klein und familiär bleiben!

manuel

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.