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Ein Prozess (Stimme Gottes hören)

Zeit ist kritisch im geistlichen Leben. Ich komme aus einer geistlichen Tradition, die viel Wert auf sofortige Veränderung legt. Probleme werden durchbrochen, neue Dimension impartiert. Leider ist das nur manchmal so. Wachstum hat immer was mit Charakter und innerer Veränderung zu tun. Ich erinnere mich noch, als ich vor einigen Jahren auf dem Kontemplations-Trip ala Merton war. Bei unsrer ersten Session von 30 Minuten Ruhe hätte ich schwören können, dass ich innere Erleuchtung gespürt hätte, Gottes Frieden auf mich kam und ich ein neuer Mensch. Zu meinem Unverständnis hat mein Pastor mich nur angelächelt – keep trying.

Gottes Stimme hören ist ein ähnlicher Prozess, der Zeit UND Aufmerksamkeit braucht. Bisher was meine Einstellung zu Gottes Stimme: „Gott weiß, wo ich wohne. Wenn er mit mir reden will, bin ich mehr als willig. Aber ich habe Dinge zu tun und kann nicht einfach rumsitzen.“ Ich habe mir eigentlich nie Zeit genommen, nur auf ihn hören zu wollen. Es war immer Zeug dran: Anbetung, Bibel lesen, Fürbitte… Die letzten Monate nehme ich mir diese Zeit und es zeigt sich. „Nähere dich Gott und er wird sich dir nähern“ (Jakobus4,8). Das trifft auf jeden Fall auf Gottes Stimme auch zu: anstatt sich nur nicht zu verstecken, muss man Gott aktiv für sein Reden suchen (und das über längeren Zeitraum).

gepostet von marlster am 3/21/2005 05:44:00 nachm..

5 kommentare:

Am 3/21/2005 06:00:00 nachm., meinte Anonymous kapeka ...

Hi, ich lese deine "Stimme Gottes hören" Reihe seid einigen Tagen. Als ich vor kurzem auf meinem Blog über deine Reihe schrieb, da hab ich dasselbe Problem in meinem Leben gesehen: Fehlende Zeit und Ruhe.
Viele evangelikale gucken oft etwas herabschauend auf Klöster und die Asketen des Mittelalters und der ersten Gemeinden. Aber manchmal denke ich mir, ein wenig Zeit in einem Kloster oder etwas ähnlichem zu verbringen wäre schon ganz hilfreich (wobei böse Zungen behaupten, Bibelschule wäre auch Kloster ...). Einfach mal zurückziehen, abschalten. Kein Handy, kein PC, keine Glotze. Nur Gott und du, auf seine Stimme hören.

Leider fehlt mir die Zeit ... (hm, schon lustig).

GFS

 
Am 3/21/2005 06:08:00 nachm., meinte Blogger marlster ...

Ja, geht mir ähnlich. Ich wollte schon seit 6 Jahren ins Kloster (für kurz). Hat aber nie geklappt. Aber einige meiner Freunde gehen, wenn auch nur für ein paar Stunden, um sich mit einem Klosterbruder zu treffen. Für mich klappt das mit der Heimfahrt im Bus ganz gut. 25 Minuten relative Ruhe. Ich schlafe dabei oft ein, aber auch das soll ja nicht ganz schlecht sein in Gottes Gegenwart :)

 
Am 3/22/2005 09:32:00 vorm., meinte Blogger Joachim S. Müller ...

Ich verstehe da manches offenbar nicht so ganz.

Was ist das denn für eine geistliche Tradition?
Und was ist "impartiert"? Bedeutet das eingeteilt? Was sind diese Dimensionen, die man impartiert, und was macht das mit denen?

Ist "Kontemplation" ein feststehender Begriff für diese Methode, oder könnte man einfach auch "Nachsinnen" sagen?

Wo bewertet ein Pastor (anscheinend nur von deinem äusseren Anschein geleitet) ob du Gottes Frieden schon erreicht hast, oder nicht?

 
Am 3/22/2005 07:29:00 nachm., meinte Blogger marlster ...

Joachim, danke fürs Nachfragen. Habe mich wohl etwas kompliziert ausgedrückt.

Geistliche Tradition ist für mich die Gemeinde und Herkunft. Bei mit ist das charismatisch, Vineyard.

Impartiert: Charisma-Speak. Steht für: jemand beten, hoffen, dass was Heftiges passiert.

Kontemplation ist eine Form von stillem Gebet, wie sie von den Mystikern und in vielen Klostern gelehrt wird. Richard Foster schreibt auch einiges drüber. Bekannte Autoren sind Johannes vom Kreuz, St. Theresa von Avila, Evelyn Underhill und Thomas Merton. Alle beschreiben den Prozess als lange und mit viel innerer Reinigung verbunden. Daher war der Pastor eher amüsiert über meine schnellen Erfolgsbekundungen.

 
Am 3/27/2005 07:29:00 nachm., meinte Blogger Kleiner Königstiger ...

Hi Marlin,
was ihr oben mal angesprochen habt: Kloster.
Also: Ich war vor einem halben Jahr mal für 3 Tage in der Nähe von Würzburg in einem. Das war im Rahmen eines Schulprojekts: Mehrere Schulen haben schüler der damaligen 11. und 12. Klasse gefragt, ob sie drei Tage lang an einem Projekt "Achtsamkeitstage" mitmachen wollten. Ich hab damals bindingungslos zugesagt, ohne wirklich zu wissen, was auf mich zukommen sollte! Was auf mich zukam: Meditationsübungen, Zen, eine gewöhnungsbedürftige Essenstafel, ein "um halb 6 früh aufstehen", und das schwerste: Nicht reden! Und ich muss sagen: Es waren drei wunderbare Tage voll Erfahrung, Selbstüberwindung (Nicht reden!), innerer Frieden und voll von Gott!
Obwohl ich damals erst dabei war "Gott zu finden" muss ich sagen: Ich hab ihn dort ziemlich schnell gefunden!
Am Anfang dachte ich noch: Wie soll ich ihn finden, wo doch alles doch eher etwas asiatisch war? Aber: Ich habe durch das Schweigen (und die drei Tage gingen irgendwie schneller rum, als befürchtet) und sogar durch die Meditation, durch einfach den gegebenen Räumlichkeiten, Gebetslabyrinten, Bogenschießen etc. Ich habe gelernt, Gott zu finden, seine Stimme zu hören und achtsamer durch die Welt zu gehen!
Das erdrückende daran: Leider verliere ich es...irgendwie entrinnt es mir im Alltag, wirklich noch Gott zu begegnen! Und vor allem die Ruhe dazu zu haben!
Aber ich versuche es immer wieder, indem ich z.B. Spaziergänge mache o.ä.
Also: Ich kanns nur empfehlen, selbst mit "asiatischem Touch", der war durchaus schön!
Und wo ich jetzt immer Gott begegne: :-) Beim Teetrinken! Du musst ihn nur mal dazu einladen! ;-)
Leider ist das immer viel zu kurz!

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.