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Postmoderne Zeiten: von Fragmenten zu Integration (Beispiele)

Diese Überwindung von Denken in Bauklötzen hin zu integrierten und layer-Denken zeigt sich in verschiedenen praktischen Schwerpunkten für postmoderne Menschen.

Alltags-Jesus – Es ist ein großer Fokus auf dem realen, alltäglichen Leben mit Jesus. Geistlichkeit soll nicht nur funktionieren, wenn ich an speziellen Veranstaltungen teilnehme, sondern in meinem Job, in meinen Beziehungen. Jemand hat kürzlich gemeint, dass er während 40 Jahren in seiner Gemeinde, nicht eine Predigt darüber gehört hat, wie man Gott in seinem normalen Job dienen kann. Die Kelten waren ganz gut darin, das Geistliche auf reale Situationen zu beziehen. Ich habe die Theorie dahinter gepostet.

Third Places – ob Kaffeehäuser oder Bars, viele postmoderne Menschen sind auf der Suche nach Orten, an denen Leben stattfindet, das einen fließenden Übergang von Smalltalk zu Gebet zu Freundschaften erlaubt. Mark hat die Idee dahinter gut beleuchtet (was es ist, neutraler Raum, links, Zugänglichkeit)

Allgemeine Gnade – das integrierte Denken erlaubt uns, Gott in unheiligen, sekulären Situationen zu sehen, Ob in Filmen, in Kultur, in Politik oder Wissenschaft: Gott wirkt durch verschiedenste Kanäle (Röm 12). Durch die postmoderne Sichtweise müssen wir nicht sagen, das ist ganz gut oder ganz schlecht, sondern können differenzierter hinschauen: die eine Ebene oder das Element ist gut und wir können es als Teil von Gottes Gnade annahmen. Dieses Hinschauen in die Welt wir in einem Auschnitt des Films Smoke sehr schön deutlich (via Filmperspektiven):

Beschreibung: Paul (William Hurt) kommt relativ spät zum Zigarettenladen und Auggie (Harvey Keitel) lässt ihn rein. Paul entdeckt einen Fotoapparat und Auggie sagt, es sei seiner. Auggie zeigt sein Fotoalbum, das lauter Bilder von der gleichen Ecke enthält. Paul meint: „Die sind ja alle gleich“. „Ja, die gleiche Ecke jeden Morgen. An 4000 aufeinanderfolgenden Tagen. Um 8.00 Uhr morgends. Deshalb fahre ich auch nicht in Urlaub... Das ist meine Ecke. Es ist nur ein winziger Teil der Welt, aber da passiert einiges“. Paul blättert und meint, „das ist irgendwie überwältigend“. Auggie unterbricht ihn: „Du kommst nie dahinter, wenn du nicht langsamer machst. Du bist zu schnell. Du siehst die Fotos nicht richtig an“.

Anwendung: Was für eine wunderbare Szene: Auggie sieht die Welt in neuem Licht, weil er sich die Zeit nimmt, hinzusehen. An Paul rast sie vorbei. Wir wünschen uns oft, an anderen Orten zu sein, andere Leute zu kennen, andere Dinge zu tun. Und wir nehmen uns selten die Zeit, die anzusehen und uns zu wundern. Wir leben in Konzepten, Deadlines und Projekten, anstatt die Tage als Geschenk Gottes anzunehmen und über die kleinen Dinge zu stauen. Ein großer Mann hatte einst auf seiner Liste der täglichen Aktivitäten stehen: „wundere dich an diesem Tag über etwas, staune über etwas“. Gregor von Nyssa sagte: „Konzepte werden zu Götzen. Nur das Staunen versteht...“

gepostet von marlster am 5/09/2005 06:25:00 nachm..

1 kommentare:

Am 5/09/2005 09:37:00 nachm., meinte Blogger Kleiner Königstiger ...

Trifft sich gut: Ich lese gerade "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" von Fynn-total goldig, dieses Buch!-weiß nich, ob du's kennst, abba auf jeden Fall gehts da um ein 6jähriges Mädchen, was einem 19jährigen Jungen zeigt, was Leben wirklich bedeutet (so ungefähr)!
Und da is mir ziemlich das selbe aufgegangen: Kinder, wollen noch alles wissen, die sehen Raupen auf den Gehwegen, einzelne Regentropfen und Blumen im Feld...
Wir sehen mittlerweile leider nurnoch: Gehweg, schlechtes Wetter und Feld!
Oft verlieren wir im Alltag den Blick für die schönen Dinge des Lebens, was zum Teil auch daran liegen mag, dass wir keine Zeit haben (oder viel mehr: MEINEN, keine Zeit mehr zu haben) Dinge wirklich anzusehen und zu bewundern.
Auf jeden Fall etwas, was wir ändern sollten! ;-)
Augen mal mehr aufmachen! Und nicht im Halbschlaf und dennoch gehetzt durchs Leben gehen!

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.