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Spiritualität des Windelwechselns

Daniel hat vor kurzem mal einen Post über geistliche Übungen gemacht. Jesuiten. Lectio Divina. Alles gutes Zeug. Aber alles irgendwie auch Aktionen. Vor allem für Leute, die ihr Leben gut strukturieren können. Da frage ich mich manchmal: was passiert mit den anderen? Den jungen Müttern? Den Chaoten? Den Stewardessen? Den Musikern? Oder den gemeindgründenden lebensunterhaltverdienenden Familienvätern (wie mir)? Alle haben chaotische Tagesabläufe. Alle können sich wenig in Rythmen einarbeiten. Mir fällt auf, dass die meisten geistlichen Übungen von Leuten kommen, die hauptberuflich Gott folgen. Entweder Pastoren, Autoren, Mönche, etc. Daher die Frage: wie sieht die Geistlichkeit des Windelwechselns aus?

  • Gebete: Windelwechseln kann eine heilsame Auswirkung auf das Gebet haben. Wenn du nachts nicht mit den Augen wandelst, sondern mit der Nase, bleibt auch keine große Energie für Geschwalle beim Beten. Die Gebete werden kurz. Aaaah! oder Oh, Gott! oder Hilf mir! Je kürzer die Gebete, desto ehrlicher. Jesus warnt davor, dass man im Gebet Gott mit langen Gebeten beeindrucken will. Nicht beim Gebet während des Windelwechselns.
  • Liebe: Tut alles für den Herrn! Ist zwar beim Windelwechseln nicht so direkt in der Auslegung. Aber man dient einem Kind, das oft mehr fordert als es gibt. Und Liebe bedeutet ja sein Leben zu lassen. Wir missverstehen das, und meinen, wie sind nett zu den Leuten, die auch nett zu uns sein. Jemand mit Dankbarkeit zu dienen, die nichts zurückgeben ist näher an wahrer Liebe. Es fordert, nicht nur die eigenen Interessen im Sinn zu haben (wie bei manchen geistlichen Übungen der Fall sein kann), sondern die eines anderen.
  • Aktion: Ähnlich wie Liebe. Es gibt zu viele Schwaller heute. Zu viele, die gerne philosophieren, die tiefgründig sind, die Dinge analysieren, die lieber Reden als Tun. Ein verschissenes Kind lässt sich nicht stumm-analysieren. Es braucht Umsetzung – Liebe in Aktion.
  • Loslassen: Alle gute Geistlichkeit betont das Loslassen, das Sterben – so Richard Rohr. Wir versuchen eigentlich ständig, unsere Umwelt zu kontrollieren. Geistliche Übungen können auch der Illusion der Sicherheit dienen. Windelwechseln bedeutet, den Rhythmus des Lebens (und des Schlafens) jemand anderem zu lassen. Das ist geistlicher Wachstum!

Nur ein paar Gedanken. Kinder sind sowieso eine geistliche Übung für sich. Bei aller Herrlichkeit des Windelwechselns ist das vielleicht der Weg, den Gott für den Rest für uns hat. Zumindest eine zeitlang.

Buch.. the new testament and the people of god // nt wright
Musik.. new sacred cow // kenna
Ort .. heidelberg

gepostet von marlster am 12/14/2005 06:45:00 nachm..

3 kommentare:

Am 12/14/2005 07:48:00 nachm., meinte Blogger konomu ...

Ich werde den Windelwechsel, denn ich gerade auf "in fünf Minuten" verschoben habe mal sofort durchführen. :)

 
Am 12/14/2005 09:19:00 nachm., meinte Blogger storch ...

schöner post. bin zwar "hauptamtlich" für den herrn unterwegs, habe aber auch ein chaotisches leben. viel unterwegs, nie sieben tage hintereinander denselben ablauf.
was mir hilft, sind verschiedene übungen. und sachen, die man unterwegs zwischendurch machen kann: lesen im zug, predigten hören im auto usw.

 
Am 12/15/2005 05:38:00 nachm., meinte Blogger Kleiner Königstiger ...

Kinder sind eine eigene Welt und haben eine eigene Welt für sich! und ich finds immerwieder schön wenn ich ein Teil ihrer Welt sein zu darf!
Kinder sind was wunderbares! ;-)
Und dein Post regt zum denken an...
Vielleicht sollte ich auch mal wieder in die Nähe von Kindern! *grins*
Oda ich hätte während der Matheklausur von heute einfach mal kurz beten sollen...

 

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