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Die Suche


1591840880.03.MzzzzzzzDie letzten Wochen habe ich die Geschichte von Google als Hörbuch von John Battelle gehört. Bei Biografien faszinieren mich immer die Ereignisse hinter den Szenen – das Unvollkommene, Zufällige, Kämpfende. Bei Google ist das nicht anders. Die hatten eigentlich relativ wenig Plan, was sie da machen und wie sie Geld damit machen. Sie waren nicht die ersten und auch nicht die besten, sind aber mittlerweile die einflussreichsten. Zur richtigen Zeit am richtigen Platz könnte man sagen. Ich habe für mich wieder ein paar Lehren daraus gezogen:


Die Gabe des Unvollkommenen: es ist ein Irrglaube, dass große Fortschritte schon immer klar sind oder leicht gehen. Im Gegensatz: sie sind neblig für die längste Zeit und bringen alle Beteiligten an den Rand des Wahnsinns. So was wie einen „kontemplativen Durchbruch“ gibt es nicht. Die Kunst besteht darin, nicht aufzugeben und Möglichkeiten zu nutzen, wenn sie sich bieten.


Die Gabe der Freundschaften: durch Brin und Page hat Google die Mischung gehabt, die es gebraucht hat. Ohne starke Freundschaften um ähnliche Interessen wird man in keinem Feld was reißen können.


Die Gabe der Anti-Haltung: als alle auf Banner-Werbung gesetzt haben, wollte Google davon nichts wissen. Mit ihrer Einfachheit haben sie die Welt überrollt, während die anderen mit blinkenden gifs immer weniger User hatten. Eine Grundüberzeugung der Einfachheit sticht komplexe Systeme aus.


Die Gabe des Trotzdem: hinter den Kulissen von Google läuft einiges schief. Es ist sicher in vielen Bereichen attraktiv, dort zu arbeiten. Aber genauso sind sie super-hierarchisch, fast schon diktatorisch. Und trotzdem verändern sie die Welt. In fast jedem Projekt wo ich war, kam nach einer Weile der Unmut darüber auf, warum das hier so dilettantisch abläuft. Die Wahrheit ist: es ist überall dilenttatisch. Wer sich damit abfindet, kommt weiter.


Technisch gesehen, waren auch ein paar gute Punkte drin. Schon im Januar habe ich über Suche gebloggt. Jetzt habe ich auch zum ersten Mal verstanden, wie die Suche funktioniert (crawlen, indexen, invertieren). Meine Suche wurde dadurch besser durch 2 Verständnisse:


Entdeckungs- vs Wiederenteckung: sucht man neue Information oder Information, die man schon irgendwo hat? Mir geht es oft so, dass ich Teile von Info lese und später (oft viel später) daran denke; das war doch geil. Und dann finde ich es nicht mehr. Die Wiederentdeckung wird leicht gemacht, wenn man Historien anlegt, wie bei Google mit Login oder A9.com


. Das hat mit mittlerweile viel Zeit und Nerv gespart.


Die perfekte Frage: auf die Formulierung der Frage kommt es an. Suchmaschinen bekommen von uns Wortbroken vorgeworfen und sollen dann perfekte Ergebnisse liefern. Perfekte Suche bedeutet die perfekte Frage. Je besser ich darin bin, meine Frage zu formulieren, desto mehr wird in den Ergebnissen rumkommen.


Letztlich: geiles Buch. Lohnt sich. Auch die Geschichte vor Google mit der Entstehung der Suche ist sehr interessant.


Technorati Tags: , , ,

gepostet von marlster am 4/11/2006 07:56:00 nachm..

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