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Psalmen beten

Vor 1,5 Jahren habe ich einen Pastor über das Beten der Psalmen reden gehört. Er sagte, wie durch die ganze Christenheit Leute durch die Psalmen das Beten lernten, bis im 19. Jahrhundert deutsche Theologen die Psalmen zu blutrünstig empfanden und diese Praxis abschafften. Dann erzählte er von Patrick, wie dieser im 5. Jahrhundert ganz Irland verändert. Sein eines geistliches Geheimnis: die Psalmen beten.

Also bete ich seit über einem Jahr jeden Tag so um die 5 Psalmen. Nichts hat mir so viel Kraft und Zuversicht gegeben wie das! Die Gebete in den Psalmen sind mutig, aggressiv und stark. Gott ist Herrscher über absolut alles. Es gibt Tage, an denen bin ich am Ende und will aufgeben. Die Psalmen haben mir Struktur geben, so dass ich nicht in meiner Entmutigung versinke. Ich habe völlig neue Gebets-vokablen gelernt. Dinge, die ich vorher nicht gebetet hätte.

Ein Hauptpunkt ist für mich die Überwindung vom Nice-Guy-Beten. Oft ist das Idealbild vom Christen so als perfekter Schwiegersohn: ruhig, verständnisvoll, ausgeglichen, harmonisch. Aber David (und die anderen Kollegen) waren in einem geistlichen Kampf. 80 Psalmen handeln von Feinden. Über die Hälfte. Auseinandersetzung ist real und muss täglich stattfinden. Gott ist in den Psalmen ein Faktor des täglichen Lebens. Ich gehe aus meinen Zeit mit der Erwartung, dass Gott meine Feinde zerschlägt, mich in meiner Berufung segnet und mir den Weg weißt.

Die Bibel zu lesen ist die Spezialdisziplin für viele Evangelikale. Aber die Bibel zu beten ist noch besser. Er lädt Gott direkt in die Erfahrung ein. Ich analysiere nicht nur die Worte, sondern mein Innerstes stellt sich darauf ein. (z.B. „Herr, wer darf auf deinen heiligen Berg? Wer reine Lippen hat...“).

Durch die Psalmen bekomme ich die innere Stärke, die ich den vielen Herauforderungen, ups-und-downs von Gemeindegründung brauche: lautstarker Lobpreis, ein Gott der überwindet, nicht-aufgebende, aggressive, mutige, realistische, gott-zentrierte, nicht-selbstmitleidige Gebete, die seit Jahrhunderten von Menschen gebetet wurden.

gepostet von marlster am 1/22/2005 10:47:00 vorm..

1 kommentare:

Am 1/22/2005 11:40:00 vorm., meinte Anonymous Anonym ...

You go, brother!

Ein starkes, herzhaftes, inspirierendes Plädoyer; beim Lesen spürt man wieviel es Dir bedeutet und dass es mehr ist als eine religiöse Übung.

Sei gesegnet von Gott, dessen Wort so übermässig krass "eine Lampe für unseren Fuß und ein Licht auf unserem Weg ist".

eddy

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.