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Irrelevanz

Ich bin heute total überwältigt von der Irrelevanz unserer deutschen Kirchen. Es gibt wenige Christen in Deutschland und kaum eine Gemeinde, die wirklich was reißt. Die Freikirchen, die inhaltlich starke Schwerpunkte setzen, sind oft ein kleiner Haufen, der kaum Auswirkungen auf das Umfeld hat. Und dann gibt es immer wieder die, die davon Träumen, Gesellschaften zu transformieren und Kopf zu sein. „Je kleiner die Gruppen, desto größer die Visionen“ meinte kürzlich Reinhold. Es ist schon komisch, wenn sich 4 Leute in einem Wohnzimmer treffen, Transformation-Videos schauen und träumen, wie sie Deutschland auf den Kopf stellen. Ich glaube, wir waren noch nie weiter davon entfernt, relevant zu sein als heute. In den letzten 5 Jahren haben wir auch keine Fortschritte gemacht.

Warum Relevanz? Geht es nur darum, politische oder gesellschaftliche Macht auszuüben? Nicht in erster Linie. Aber vielleicht in zweiter. Das Reich Gottes ist wie ein 800-PS Motor. Viel Kraft. Viel Bewegung. Aber im Moment fahren wir mit 7 km/h. Irgendwie kommt die Kraft nicht auf die Straße. Und es scheint auch nicht, dass der Karren Fahrt aufnimmt. Für jede Person, die sich bekehrt, wendet sich eine frustriert ab. Aufs Ganze gesehen, passiert nicht viel mit Gottes Reich in Deutschland. Deshalb denke ich, dass wir im Moment trotz aller neuen Theorien und Diskussionen gemeindlich als irrelevant dastehen. Vielleicht mehr denn je? Darf man fragen, warum das so ist? Besteht wirkliche Hoffnung auf Veränderung?

Buch.. Tipping Point // Malcolm Gladwell
Musik..
Ort .. Walldorf

gepostet von marlster am 5/30/2005 01:47:00 nachm..

3 kommentare:

Am 5/30/2005 03:07:00 nachm., meinte Blogger Lewis(aka björn Wagner) ...

Ein bewegender Post. Und ich meine nicht irgendwie unkonkret, sondern ich habe mir diese Frage auch schon oft gestellt. Ich habe erlebt, dass in den letzten 2 3/4 Jahre ca. 30 Leute Jesus gefunden haben, 50% aus nicht-christlichem Hintergrund, hier beim CVJM, Erwachsene, Kinder, in der Hauptsache Jugendliche. Aber in letzter Zeit bewegt sich wenig. Unsere Gemeinschaft beim CVJM ist von unter 90 auf mehr als 130 Leute gewachsen (auf dem Papier - viele Alte kommen nicht mehr). Trotzdem gebe ich Dir recht: Meine Vision ist größer als das. Und die kleine Gemeinschaft wächst nicht weiter. Ich bin deswegen oft gefrustet und würde gern noch mehr arbeiten und dransetzen, komme aber nicht weiter und bin an innerlichen Grenzen. Es geht vielleicht noch vielen so. Es ist mehr als ein Post und mehr als ein Kommentar nötig um Deine Frage zu bereden - bist Du mal in KA?

 
Am 5/30/2005 06:46:00 nachm., meinte Anonymous Danny ...

Du, mein Freund, sprichst mir tiefstens aus der Seele! Ich habe mich durch den Kirchentag in den letzten paar Tagen total angep.... gefühlt - mit diesem Gelaber von Offenheit, diese blabla Reden von den Politikern und diese Unrelevanz gegenüber dem Evangelium und der Kultur. Das Thema des Kirchentages ("Wenn dein Kind dich morgen fragt...") wurde nicht beantwortet.

Aber es ist mir egal, ich werde das tun, was ich kann. Ich werde Leute unterstützen und motivieren, ganze Sache mit Jesus zu machen. Die Priester und Pfarrer dieser Zeit sind zu Marionetten des Humanismus und Nihilismus geworden - Hüter von Museen statt von lebendigen Apg2 Gemeinden!

 
Am 5/31/2005 10:18:00 vorm., meinte Anonymous Joachim S. Müller ...

Ja, das kennt man leider nur zu gut.
Freie Gemeinden sind oft in den Industriegebieten angesiedelt, weil da die Mieten oder Grundstückspreise noch bezahlbar sind. Die Mitglieder kommen oft mehr aus dem Umland als aus der Stadt selbst. Dann wird von der Stadt, in der die Gemeinde eigentlich ist, nur geredet. Mitbekommen, was diese Stadt bewegt? Fehlanzeige. Die Stadt bewegen? Wie denn, mit dieser Grundlage?
Ich übertreibe ein wenig, aber das machts wohl anschaulich.

 

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