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Entscheidungen

"If you are looking for the truth,
don't look within yourself,
since you are the one who is confused."
-- Frank Peretti --

Eine der Merkmale von Leuten in ihren 20-ern sind die harten Entscheidungen, die es zu treffen gilt. Was werde ich den Rest meines Lebens beruflich machen? Wen werde ich heiraten? Wo werde ich wohnen? Wer werden meine Freunde sein? Die Schwierigkeit dabei ist, dass alle Entscheidungen so langfristig sind. Nicht so sehr, für was man sich entscheidet, sondern gegen was, ist dabei so mörderisch hart. Wenn ich Bäcker werde, kann ich nicht mehr Zimmermann werden. Wenn ich ins Ausland gehe, kann ich nicht mehr in meiner Band spielen. Es ist der Weg der Aufgabe. Es ist die Schwierigkeit rauszufinden, was ICH will. Was will ich denn wirklich? Woher soll ich mich so gut kennen, um zu wissen, dass ich den Rest meines Lebens als Bächer zufrieden bin. Im Ferienjob war das cool, aber die nächsten 45 Jahre?!

Unsere Gemeinde hat vorwiegend Leute zwischen 18 und 38 - die Leute eben mit den Entscheidungsproblemen. Mir fällt auf, wie ungeeignet viele christliche Rezepte sind, um mit diesen schwierigen Entscheidungen klarzukommen. Die Älteren vergessen oft, was für schlaflose Nächte solche Entscheidungen mit sich bringen. Sie wissen nicht mehr, wie schwierig es ist, zu wissen was man eigentlich will. Andere Gemeinden geben Prinzipien vor, als ob man sich durch Prinzipien irgendwie klarer wird. Wir sind doch keine Checklisten-Wesen. Es braucht einfach superviel Zeit, um den eigenen Weg zu finden. Es ist mehr der Prozess als die Entscheidung, die letztlich wichtig sind. Man muss lernen, wirklich auf Gott zu hören. Man muss lernen, Entscheidungen gegen etwas zu treffen, das einem lieb ist. Man braucht Freunde, die fragen und spiegeln. Letztlich muss man lernen erwachsen zu werden und Aussagen für sich selbst zu treffen. Wer ist da, um uns dabei zu helfen?

gepostet von marlster am 4/13/2006 05:11:00 nachm..

6 kommentare:

Am 4/15/2006 11:05:00 nachm., meinte Blogger cat-zle ...

geschafft! - für`s erste!
Jetzt weiß ich wenigstens was ich nicht will. Alles andere findet sich... JA! Erwachsen werden ist sau schwer. Wie kann man nur jemanden mit 21 als erwachsen bezeichen?!

 
Am 4/19/2006 02:47:00 nachm., meinte Blogger Timdon ...

Sehr richtig Marlin,
ich stecke auch genau in dieser Zwickmühle. Und dann hat man vielleicht etwas gefunden das einem gefällt, und dann muss man Gottes Meinung dazu abwarten. Wenn sich dann die Türen schließen ist es erstml hart Gottes Entscheidung zu akzeptieren, aber später wird es uns offenbar warum Gott es "damals" so gemacht hat wie er es wollte.
Hauptsache: Vertrauen.

 
Am 4/19/2006 05:32:00 nachm., meinte Blogger Warnschild ...

Ich find's auch schwer: Das ins-Blaue-hinein-einen-Weg-einschlagen.

Andererseits sag' ich mir, dass ich darauf noch lange nicht festgenagelt bin, immer noch was anderes machen kann und ausserdem, dass Gott da seine Hand auch dann im Spiel hat, wenn ich "einfach so entscheide", in Ermangelung einer besseren Idee.

Uebrigens: Kannst du mir deine E-Mail-Adresse zukommen lassen? Wollte dich wegen deinem Studium gern ein paar Sachen fragen. Danke. (Gruene-Teetasse@web.de)

 
Am 4/19/2006 11:47:00 nachm., meinte Blogger Kopfgeister ...

ein paar vorschläge von mir - bin selbst am suchen:

gott fragen
optionen suchen
und dann mit gebet die optionen ausprobieren/ausschließen

 
Am 4/20/2006 08:24:00 nachm., meinte Blogger marlster ...

Danke für die Kommentare. Es ist echt nicht leicht zu entscheiden. Wer die Wahl hat, hat die Qual - früher gab es nicht so viele Entscheidungen und ich kenne mehr und mehr Menschen, die einfach mit der Freiheit überfordert sind.

 
Am 4/21/2006 10:51:00 nachm., meinte Blogger dettijunior ...

hi,

guter post. ich hab ne entscheidung hinter mir. ich werd im sommer nach spanien gehen. und nach wie vor: ambivalent. aber wenn ungefähr gleichgewicht ist und gott sich nicht äußeßert: dann einfach irgendwas machen. wobei du ja nicht gepostet hast, weil du fragen hast.

was hilft: coaches!!! egal ob "ausgebildet" oder unbewusst.

 

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SIYACH (hebrew) - to meditate, to ponder, to converse with oneself, and hence aloud; to utter or commune, complain, declare, meditate, muse, pray, speak, talk with (God in prayer, etc.) or it could be with another believer or group of believers--speaking one's thoughts about a passage of Scripture or words to a hymn, etc., etc.